Spielberichte

"Das 1:0 war ganz, ganz wichtig" – Stoob entscheidet die Partie mit drei Treffern vor der Pause

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ASK Stoob
UFC Neckenmarkt

In der 1. Klasse Mitte hat sich ASK Stoob am Freitagabend mit 3:0 gegen UFC Neckenmarkt durchgesetzt und die Partie schon vor der Pause entschieden. Trainer Arnold Landauer machte nach dem Heimsieg vor allem das frühe 1:0 als Schlüsselmoment aus. "Wenn wir ein Tor schießen, können wir befreit aufspielen", sagte er. Genau das war bei Stoob zu sehen, denn nach ausgeglichenem Beginn zog die Heimelf früh davon.


Mann hält Anzeigetafel, die eine Nachspielzeit von fünf Minuten anzeigt

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Nach 15 Minuten kippte die Partie klar zu Stoob

Arnold Landauer erlebte zunächst noch eine offene Anfangsphase. "Die ersten zehn Minuten waren ausgeglichen, da hatten beide Teams Chancen", sagte der Trainer nach dem Schlusspfiff. Lange blieb es aus seiner Sicht aber nicht bei diesem Bild. Ab etwa der 15. Minute bekam Stoob die Begegnung laut Landauer immer besser in den Griff und übernahm die Kontrolle. In der 17. Minute fiel dann auch das erste Tor des Abends, als Mario Horvath das 1:0 erzielte. Genau dieser Treffer gab den Gastgebern die gewünschte Sicherheit. Nur fünf Minuten später legte Andreas Domnanovich in der 22. Minute das 2:0 nach, und noch vor der Pause sorgte Julian Kleibensturz mit dem 3:0 in der 36. Minute dafür, dass die Weichen schon sehr früh klar auf Heimsieg standen.

Der Matchplan ging fast genau so auf, wie ihn Landauer angekündigt hatte

Für den Stoober Trainer war die Richtung des Spiels eng mit dem eigenen Zugang verknüpft. "Wir wussten ganz genau, dass wir unbedingt ein Tor brauchen. Wenn wir ein Tor schießen, können wir befreit aufspielen", erklärte Landauer. Nach der klaren Niederlage in der Vorwoche sei dieses 1:0 deshalb "ganz, ganz wichtig" gewesen. Dazu kam für ihn, dass zwei Stammspieler wieder in die Mannschaft zurückkehrten. Landauer hatte seiner Elf vor dem Spiel einen klaren Auftrag mitgegeben: "Wir gehen von Anfang an mit voller Power rein, gehen auf volles Pressing und schauen so schnell wie möglich, dass wir 1:0 führen." Dass es zur Pause bereits 3:0 stand, war für ihn kein Zufall. "Optimal wäre 3:0 in der Pause für uns gewesen, und das haben wir auch so umgesetzt", sagte er. Viel deutlicher konnte der Trainer den Zusammenhang zwischen Plan und Spielverlauf kaum beschreiben.

Nach der Pause fehlten nur noch weitere Tore

Gerade weil die erste Hälfte aus Stoober Sicht so rund verlaufen war, blieb für Landauer nach dem Seitenwechsel noch ein Punkt übrig, der ihm nicht gefiel. Mit dem Ergebnis und mit der Klarheit bis zur Pause war er einverstanden, in der zweiten Hälfte vermisste er aber die letzte Konsequenz im Abschluss. "Ich habe ihnen gesagt, wir starten gleich wieder von Beginn an mit vollem Pressing und voller Aggressivität und gehen wieder voll in das Spiel rein", berichtete er. Ziel sei gewesen, noch "zwei, drei Tore" nachzulegen. Die Möglichkeiten dafür waren laut Landauer vorhanden, nur die Verwertung passte nicht mehr. Er sprach von Stangenschüssen und Schüssen knapp vorbei. Deshalb fiel seine Einordnung eindeutig aus: "Der Sieg hätte höher ausgehen können." Dass am Ende trotzdem ein klares 3:0 stehen blieb, stellte er nicht infrage, nur das Resultat hätte aus seiner Sicht noch deutlicher sein dürfen.

Pflichtsieg erledigt, dazu viel Respekt für den Gegner

Unterm Strich war es für Stoob genau die Reaktion, die Landauer nach der Vorwoche sehen wollte. Viel ergänzen wollte er nach dem Spiel gar nicht mehr, weil die Hauptpunkte für ihn ohnehin klar waren: Nach kurzer Abtastphase war seine Mannschaft spielerisch überlegen, kontrollierte die Partie und ließ den Gegner nicht mehr zurückkommen. "Der Pflichtsieg ist getan", sagte der Trainer knapp, ohne das Ergebnis größer zu machen als nötig. Gleichzeitig nutzte er das Gespräch, um Neckenmarkt ausdrücklich zu würdigen. "Hochachtung vor Neckenmarkt. Das ist eine sehr junge Truppe mit sehr guten, schnellen Spielern, und sie kämpfen bis zur letzten Minute", sagte Landauer. So blieb am Ende ein klarer Heimsieg für Stoob und ein Trainer, der mit der ersten Halbzeit besonders zufrieden sein konnte.

1. Klasse Mitte: Stoob : Neckenmarkt - 3:0 (3:0)

  • 36
    Julian Kleibensturz 3:0
  • 22
    Andreas Domnanovich 2:0
  • 17
    Mario Horvath 1:0