In der 1. Klasse Mitte hat sich SPG HRVATI im Heimspiel gegen ASK Baumgarten mit einem 0:0 begnügen müssen. Die Gastgeber hatten laut Sektionsleiter Michael Karall vor allem vor der Pause die besseren Chancen, konnten daraus aber kein Kapital schlagen. Nach dem Seitenwechsel verlor HRVATI den Zugriff, die Partie wurde zäher und blieb bis zum Ende torlos. Karalls Fazit fiel deshalb nüchtern, aber klar aus: „Das Unentschieden geht eigentlich voll in Ordnung.“

Image by Med Ahabchane from Pixabay
Michael Karall beschrieb die 90 Minuten insgesamt als „recht ausgeglichen“, stellte aber ebenso klar, dass aus Sicht der Heimischen in der ersten Hälfte mehr möglich gewesen wäre. HRVATI kam ordentlich in die Partie, brachte nach seiner Einschätzung gute Kombinationen auf den Platz und hatte vor der Pause die besseren Möglichkeiten. Dass es zur Halbzeit trotzdem 0:0 stand, lag auch daran, dass die beste Szene ungenutzt blieb. „Nach einer Hereingabe von Mate Honyak hat Manuel Fazekas knapp verpasst. Das war eine sehr gute Möglichkeit“, sagte Karall. Gerade weil diese Chance so präsent blieb, war für ihn nachvollziehbar, warum sich der torlose Zwischenstand im Nachhinein wie eine ausgelassene Gelegenheit anfühlte.
Nach der Pause kippte das Spiel aus Sicht von Karall nicht in Richtung des Gegners, aber es verlor deutlich an Struktur und an klaren Offensivaktionen. „In der zweiten Halbzeit hatten wir leider keinen Zugriff mehr aufs Match“, erklärte der Sektionsleiter. Damit war auch der Grund benannt, warum HRVATI an die bessere erste Hälfte nicht mehr anknüpfen konnte. Vieles spielte sich danach zwischen den Linien und im Mittelfeld ab, ohne dass sich auf einer Seite wirklich zwingende Torchancen entwickelten. Karall formulierte das sehr deutlich: „Da war es eher ein Mittelfeldgeplänkel ohne wirkliche Torchancen.“ Umso mehr blieb aus seiner Sicht der Gedanke hängen, dass die Mannschaft aus den besseren Ansätzen vor der Pause zu wenig gemacht hatte.
Ganz ohne positive Punkte wollte Karall die Leistung seiner Mannschaft dennoch nicht stehen lassen. „Wir haben diesmal recht gut kombiniert“, sagte er, und genau darin sah er auch einen Teil der Basis, auf der HRVATI weiter aufbauen kann. Was am Ende fehlte, sprach er aber ebenso offen an: „Die Chancenauswertung war nicht optimal.“ Für ihn war das die wichtigste Erklärung dafür, warum aus einer ausgeglichenen Partie kein Heimsieg wurde. Baumgarten sei „gut eingestellt“ gewesen, sei aber „nicht wirklich besser“ aufgetreten. Deshalb fiel seine Gesamtbewertung klar aus: „Das Unentschieden geht eigentlich voll in Ordnung.“ Diskussionen abseits des Spiels sah Karall keine, auch mit der Leistung des Unparteiischen war er einverstanden. So bleibt unter dem Strich ein Punkt, aber auch die klare Erkenntnis, dass HRVATI aus solchen Spielen mehr mitnehmen kann, wenn die Mannschaft ihre ordentlichen Kombinationen vor dem Tor konsequenter zu Ende spielt.