In der burgenländischen 1. Klasse Nord belegt Miroslav Milosevic mit seinem ASV Raiffeisenbank Zurndorf zur Saisonhälfte einen starken dritten Tabellenrang. Nach zwölf gespielten Partien hält das Team bei 21 Punkten und damit Anschluss an die Spitze. Im ausführlichen Gespräch blickt Milosevic auf eine Hinrunde zurück, die von Stabilität, Zusammenhalt und spielerischer Entwicklung geprägt war. Dabei betont der Trainer, dass sein Team zwar vieles richtig gemacht habe, jedoch „in gewissen Bereichen noch Luft nach oben“ sehe – sowohl defensiv als auch offensiv. Die bevorstehende Vorbereitung soll genutzt werden, um gezielt an Details zu arbeiten und die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Rückrunde zu schaffen.

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Milosevic zeigt sich mit der Entwicklung seines Teams grundsätzlich zufrieden: „Wir haben viele Sachen gut umgesetzt, die wir uns vorgenommen haben.“ Trotz mancher Schwächephasen habe die Mannschaft als Kollektiv überzeugt und sich auf dem dritten Tabellenplatz festgebissen. Besonders hervorhebt der Trainer die positive Atmosphäre im Team: „Die Stimmung ist momentan sehr gut in der Mannschaft. Wir sind alle zufrieden mit der Hinrunde.“ Auch abseits des Rasens herrscht beim ASV Raiffeisenbank Zurndorf Ruhe – personelle Veränderungen im Betreuerstab oder größere Umstrukturierungen gibt es keine. Für den Trainer ein wichtiger Faktor: Stabilität sei die Grundlage, um sportlich den nächsten Schritt zu machen.
Beim Blick auf den Kader zeigt sich Milosevic entspannt. Der Großteil der Mannschaft bleibt zusammen, nur ein Spieler verlässt den Verein: „Wir haben einen Spieler abgegeben, der in der Hinrunde nicht so viel gespielt hat. Er wollte sich verändern.“ Ein Ersatz ist möglich, konkrete Namen werden aber keine genannt. Insgesamt ist der Coach überzeugt, dass die vorhandene Qualität reicht, um auch in der Rückrunde konkurrenzfähig zu bleiben. Besonders erfreulich: Alle Spieler sind gesund und verletzungsfrei – eine seltene Ausgangslage im Amateurfußball. Milosevic lobt zudem die Entwicklung seiner Akteure, insbesondere der jungen Spieler: „Einzelne herauszuheben wäre falsch. Die jungen Spieler haben einen Schritt nach vorne gemacht, aber der größte Gewinner ist die Mannschaft insgesamt.“
In der Analyse der Konkurrenz zeigt sich Milosevic besonders von den Spitzenteams beeindruckt. Er hebt eine Mannschaft hervor, die mit einem System agiert, das in der Liga nicht alltäglich ist. Mit 21 Punkten zur Halbzeit sieht sich Zurndorf in aussichtsreicher Position, um in der Rückrunde Druck auf die vorderen Plätze auszuüben. Für Milosevic steht ohnehin nicht bloß das Ergebnis, sondern die Entwicklung im Mittelpunkt: Die Mannschaft soll weiter wachsen, taktisch reifer und konstanter auftreten. „Wir wollen in der Vorbereitung und in der Rückrunde wieder ein Stück besser werden“, unterstreicht er. Mit dieser Haltung und einem stabilen Fundament greift Zurndorf in der zweiten Saisonhälfte erneut an – mit dem Ziel, den eingeschlagenen Weg konsequent fortzusetzen und den Spitzenplätzen noch näher zu rücken.