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UFC Podersdorf am See – Trainer Franz Ziniel: „Wir haben mit einem Minikader einen sehr guten Tabellenplatz erreicht“

UFC Podersdorf a. S.

In der 1. Klasse Nord zieht Franz Ziniel, Trainer des UFC Podersdorf am See, eine rundum positive Bilanz zur abgelaufenen Herbstmeisterschaft. Nach zwölf Spielen steht seine Mannschaft mit 18 Punkten auf Rang fünf und blieb in den Heimpartien ungeschlagen. Mit einer Mischung aus stabiler Defensive und effizientem Umschaltspiel überzeugte das Team vor heimischem Publikum. Entscheidend war dabei nicht nur die Platzierung, sondern vor allem der ausgeprägte Teamgeist – der Klassenerhalt bleibt das oberste Ziel.


Duell zweier Spieler in grünen und weißen Trikots

Foto von Ian Taylor auf Unsplash

Solide Defensive, torgefährlicher Angriff

Für den Coach war die erste Saisonhälfte deshalb erfolgreich, weil sich die Mannschaft als geschlossene Einheit präsentierte. „Wir haben mit einem sehr kleinen Kader diszipliniert gespielt, waren als Mannschaft sehr kompakt – angeführt von einem guten Defensivblock und einem offensiv starken Mate Fekete, der viele Tore für uns erzielt hat“, fasst Ziniel zusammen. Besonders zu Hause schöpfte die Truppe ihr Potenzial aus und beendete die Herbstmeisterschaft ohne Niederlage im eigenen Stadion. Trotz der positiven Zwischenbilanz sieht der Trainer Ansatzpunkte für Verbesserungen – vor allem im konditionellen Bereich, den man in der Winterpause gezielt anpacken will.

Neuer Ehrgeiz, gezielte Verstärkungen

Personell bleibt der Kader größtenteils zusammen, punktuelle Anpassungen sind jedoch vorgesehen. Vom Legionär Donat Janoki-Jaszai hat sich der Verein getrennt, während ein Torhüter sowie ein aus Zurndorf kommender Offensivspieler dazustoßen sollen. Ob Innenverteidiger Csaba Csizmadia im Frühjahr regelmäßig zur Verfügung steht, ist laut Ziniel noch offen, da der erfahrene Akteur parallel in Ungarn als Trainer aktiv ist. Die Integration neuer Spieler sieht der Coach als Chance, das ohnehin starke Kollektiv weiterzuentwickeln und den Wettbewerb im Team zu beleben. Er betont: „Ich werde beide Neuzugänge aufnehmen und ihnen Spielpraxis ermöglichen, damit sie hier Fuß fassen können.“

Nachwuchsarbeit und Zukunftsziele

Ein zentrales Anliegen des Trainers ist der Aufbau eigener Talente. In der Kampfmannschaft sollen künftig vermehrt Spieler aus dem eigenen Nachwuchs eingesetzt werden. Ziniel nannte dabei konkret Bernhard Unger, Benjamin Steiner und Florian Steiner, die den Sprung schaffen oder bereits Teil des Teams sind. „Das vorrangige Ziel ist, diese jungen Eigenbauspieler einzubauen“, erklärt er. Neben der sportlichen Arbeit spielt auch die Vereinsinfrastruktur eine Rolle: Podersdorf möchte seine Anlagen und Kabinen modernisieren, um jungen Spielern langfristig attraktive Rahmenbedingungen zu bieten. Sportlich bleibt der Fokus klar: die Klasse halten, die Heimstärke ins Frühjahr tragen und weiter auf den eigenen Weg setzen. Als besonders starken Gegner lobte Ziniel Mönchhof, das eine herausragende Saison gespielt und verdient die Herbstmeisterschaft geholt hat. Insgesamt blickt der Trainer mit Zuversicht nach vorn – getragen von einem eingespielten Kader, neuen Impulsen im Winter und der Entschlossenheit, den eingeschlagenen Weg konsequent fortzusetzen.