Nach dem Auswärtsspiel beim ASV Nickelsdorf fiel die Einordnung von USC Wallern-Trainer Wolfgang Fischer klar und schnörkellos aus. In der 1. Klasse Nord habe sein Team eine disziplinierte, gut organisierte Vorstellung geboten. „Das Endergebnis war dem Spielverlauf gerecht“, betonte er und unterstrich den Eindruck einer reifen, kontrollierten Performance. Einzelglanz rückte er bewusst in den Hintergrund: Einen „Mann des Spiels“ wollte er nicht küren – „Heute hat das Kollektiv herausgestochen.“

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Die Leitmotive der Vorstellung benannte Fischer präzise: „Im Großen und Ganzen haben wir das taktisch sehr gut gemacht, sehr diszipliniert und organisiert.“ Seine Beurteilung der Partie fügte sich zu einem schlüssigen Gesamtbild: klare Abläufe, saubere Raumaufteilung und eine Umsetzung, die über weite Strecken griff.
Auch bei den Spielanteilen sah Fischer sein Team vorne: „Wir hatten über weite Strecken mehr Ballbesitz und mehr vom Spiel.“ Nach einer torlosen ersten Hälfte entschieden Effizienz und Geduld die Partie: Für Wallern trafen Patrick Mayer (66.) und Lukas Cambal (72.) , der ASV Nickelsdorf verkürzte durch Matus Rybansky (78.) – am Ende stand aus Wallerner Sicht ein verdienter 2:1-Auswärtssieg.
Fischer blieb seiner Linie treu und hob erneut den Teamgedanken hervor. Eine Bewertung des Gegners wollte er nicht vertiefen. Personell gab es keinen Anlass zur Sorge: Auf die Frage nach verletzten oder angeschlagenen Spielern antwortete er knapp: „Momentan nicht.“ Unterm Strich blieb sachliche Zufriedenheit mit der eigenen Leistung – stabil, konzentriert und mit dem klaren Fokus auf die nächsten Aufgaben.