In der 1. Klasse Nord setzte sich der NSC Juniors in Runde 22 klar mit 5:1 gegen den FC VEGANIS Sankt Andrä durch. Zur Pause stand es bereits 4:0, der Grund laut Trainer Günther Wally simpel: „Wir sind relativ rasch in Führung gegangen und hatten das Spiel dadurch früh auf unserer Seite.“ Den Ton gaben Rejjan Abazi mit einem Hattrick und Hüseyin Baran Yildiz mit einem Doppelpack an – am Ende stand ein verdienter Heimsieg.

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Der Start hätte für die Juniors kaum besser laufen können. Nach nur sechs Minuten stellte Rejjan Abazi auf 1:0, drei Minuten später legte Hüseyin Baran Yildiz das 2:0 nach. Sankt Andrä suchte zwar nach Halt, doch die Heimelf hatte mehr vom Spiel und blieb am Drücker. Abazi erhöhte in der 23. Minute auf 3:0 und schnürte mit dem 4:0 unmittelbar vor dem Pausenpfiff (45.) seinen Hattrick. „Die schnellen Tore haben uns auf die Erfolgsspur und auf die Siegerstraße gebracht“, erklärte Günther Wally, der den Fokus seiner Mannschaft lobte: „Wir waren spielerisch stärker, haben die Chancen gut herausgespielt.“ Mit dem klaren 4:0 zur Halbzeit waren die Kräfteverhältnisse früh geklärt, ohne dass der NSC dabei ins Risiko gehen musste.
Nach dem Seitenwechsel verwaltete der NSC zunächst die Führung, ehe sich Sankt Andrä in Minute 57 mit dem 4:1 durch Nico Noel Horvath zurückmeldete. Ein Anschlusstreffer mit Wirkung war es nicht, denn die Hausherren ließen hinten wenig zu und hielten das Spiel gut kontrolliert. Die endgültige Entscheidung besorgte in der 81. Minute erneut Yildiz – und wie: „Das fünfte Tor war für mich das schönste, ein sehenswerter Weitschuss von Yildiz“, so Wally. Auch abseits der Tore blieb es ruhig. „Es gab keine strittigen Situationen, die Schiedsrichterleistung war okay“, meinte der Trainer, der seinem Team zugleich Effizienz attestierte: „Im Abschluss hatten wir das Glück des Tüchtigen und machten unsere fünf Treffer.“
Wallys Analyse fiel geschlossen aus – im wahrsten Sinn des Wortes. „Der Unterschied lag in unserer mannschaftlichen Geschlossenheit, in der Spielfreude und im Spielwitz“, sagte der Coach. In der Defensive habe seine Elf „den Gegner nicht ins Spiel kommen lassen und die Stürmer gut im Griff“ gehabt, im Mittelfeld sei man „spielstärker als der Gegner“ gewesen. Zur Einordnung gehörte für ihn auch der Blick auf Sankt Andrä: „Ich habe sie letzte Woche gesehen, da haben sie 6:0 gewonnen. Ich habe mich auf ein schwereres Spiel vorbereitet, aber sie konnten daran heute nicht anschließen.“ Für den NSC ist der klare 5:1-Auftritt ein Fingerzeig, wie es gehen kann: kompakt stehen, vorne eiskalt zuschlagen und den Schwung mitnehmen – genau auf diesen Mix will Wally in den nächsten Wochen bauen.