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„Nur eine Niederlage in der Rückrunde“ – Pinter erklärt Nickelsdorfs Sprung auf Platz 4

ASV Nickelsdorf

Starker Frühling, verdienter Lohn: In der 1. Klasse Nord hat der ASV Nickelsdorf mit einem Lauf in der Rückrunde noch Platz vier und damit den Cup-Platz fixiert. Trainer Christian Pinter zieht eine rundum positive Bilanz. „Unsere Rückrunde war sehr gut“, hält er fest und verweist auf „nur eine Niederlage bei sechs Siegen und fünf Unentschieden“. Die Stimmung sei „sehr gut“, auch weil die Mannschaft laut Pinter „schönen, attraktiven Fußball“ geboten hat. Jetzt ist Pause – der Trainingsstart folgt Anfang Juli.


Ball in Neonfarben auf Rasen vor Tornetz

Foto von Ben Hershey auf Unsplash

Rückserie trägt das Ergebnis – vom Mittelfeld zurück in die Spitzengruppe

Der Weg auf Rang vier war kein Selbstläufer. Die Entwicklung über die Saison liest sich wie eine Kurve mit zwei Gesichtern: Nach ordentlichem Start rutschte Nickelsdorf zwischen Runde sieben und zwanzig mehrfach in den Bereich der Ränge acht bis zehn ab – blieb dort lange stabil, ohne den Anschluss ganz zu verlieren. Erst im Schlussteil drehte das Team wieder auf, schob sich über Rang sechs auf vier nach oben und beendete die Saison schließlich mit 36 Punkten als Vierter. Pinter ordnet das Gerüst dahinter klar ein: „Gut funktioniert hat unsere gesamte Rückrunde. Wir haben eine Niederlage bei sechs Siegen und fünf Unentschieden.“ Sein Fazit klingt entsprechend zufrieden: „Tabellenplatz zwei in der Rückrunde, Endtabellenplatz vier – wir haben einen Cup-Platz erreicht. Also wir sind sehr zufrieden.“ Genau diese Konstanz nach der Winterpause brachte die Ruhe und das Selbstvertrauen zurück, die dem Team in den zäheren Wochen zuvor gefehlt hatten.

Gute Laune dank „attraktivem Fußball“ – Kollektiv statt Einzelshow

Wer Woche für Woche punktet, dem fällt das Lächeln leichter. „Natürlich ist die Stimmung sehr gut, wenn man so eine Serie hinlegt“, sagt Christian Pinter. Dass es nicht nur Ergebnisse, sondern auch die Art und Weise waren, betont er extra: „Wir spielen schönen, attraktiven Fußball.“ Auffällig ist auch, wie sehr der Trainer das Kollektiv in den Vordergrund rückt. Auf die Frage nach herausragenden Einzelspielern winkt er ab: „Nein, da möchte ich niemanden besonders herausheben.“ Und auch einen Gegner, der ihn in dieser Saison beeindruckt hätte, gibt es für ihn nicht: „Keiner.“ Der Tenor ist eindeutig: Nickelsdorf hat die guten Wochen über das Miteinander gefunden, blieb geschlossen, arbeitete verlässlich gegen den Ball und nutzte vorne die Phasen, in denen es lief. Aus dieser Mischung entstand die Form, die am Ende den Cup-Platz möglich machte und das Umfeld mitnahm.

Pause mit Ansage: Erholen, planen, Anfang Juli neu starten

Nach einer intensiven Rückrunde ist jetzt bewusst der Stecker draußen. „Mit Ende der Saison wurden die kleinen Wehwehchen häufiger. Wir haben jetzt Pause, schalten vom Fußball komplett ab“, erklärt Pinter. Fix ist: Anfang Juli startet Nickelsdorf in die Vorbereitung. „Wir treffen uns wieder mit dem Trainingsstart Anfang Juli“, so der Coach. Am Personalsektor ist Bewegung möglich, aber noch nichts für die Öffentlichkeit: „Wir werden uns verändern, aber es ist noch nichts fix.“ Abseits davon bleibt die Struktur stabil. „Alles unverändert“, sagt Pinter zum Betreuerteam und Umfeld. Diese Klarheit soll helfen, den Schwung aus dem Frühling in den Sommer zu tragen. Erst Luft holen, dann zielgerichtet arbeiten – mit derselben Mischung aus Geduld und Geradlinigkeit, die den ASV in der Rückrunde stark gemacht hat. Die Basis dafür liegt, das zeigt diese Bilanz, bereits im Team.