Meisterjubel in der 1. Klasse Nord: Mönchhof blickt nach einer starken Saison mit gemischten Gefühlen auf das Frühjahr zurück, bereitet sich aber selbstbewusst auf die 2. Liga Nord vor. Sportchef Bernhard Rainprecht spricht von Phasen mit „zu wenig Intensität“, aber auch von „großer Freude“ über den Doppeltitel mit Kampfmannschaft und Reserve. Die Tabelle unterstreicht, wie eng es war: 49 Punkte, punktgleich mit Wallern. Für den Herbst gibt es einen klaren Leitgedanken: „Wir wollen uns in der höheren Liga etablieren.“

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Auf dem Weg zum Titel zeigte Mönchhof lange ein klares Gesicht: früh oben, über weite Strecken vorne, am Ende wieder ganz oben. Die Ranking-Kurve erzählt genau das: Ab Runde 4 lag die Truppe konstant auf Platz eins, erst kurz vor Schluss rutschte sie in Runde 25 auf Rang drei ab, um in Runde 26 wieder auf eins zu stehen. Diese Entwicklung passt zu Rainprechts nüchterner Einordnung der Rückserie: „Im Vergleich zur Herbstsaison war die Frühjahrssaison nicht so berauschend. Wir haben nicht ganz die Intensität auf den Platz gebracht.“ Der sportliche Leiter zieht trotzdem ein klares Fazit: „Letztendlich haben wir den Meistertitel erreicht, und das ist das, was bleibt.“ Dass Mönchhof im Ziel mit 49 Punkten punktgleich vor Wallern lag, unterstreicht, wie wichtig die Konstanz über Monate hinweg war – auch wenn der ganz große Glanz im Frühjahr fehlte.
Im Verein überwiegt nach dem Doppelschlag – Meister mit Kampfmannschaft und Reserve – die Freude. „Die Stimmung ist sehr gut. Nachdem wir das Ziel erreicht haben, mit Reserve und Kampfmannschaft Meister zu werden, ist das natürlich von großer Freude geprägt“, sagt Rainprecht. Gleichzeitig stellt er den Teamgedanken über alles: „Ich glaube, man sollte keinen Spieler hervorheben. Wir funktionieren als Mannschaft, und wir haben als Mannschaft Erfolg.“ In der Liga hatte Mönchhof einen hartnäckigen Begleiter: Wallern. Der Sportchef hebt den späteren Vizemeister ausdrücklich hervor: „Wallern hat im Vergleich zum Herbst viel kompakter gespielt, war offensiv stark und hat verdient den zweiten Platz erreicht.“ Der knappe Endstand in der Tabelle – Mönchhof und Wallern mit je 49 Zählern, Purbach knapp dahinter – zeigt, dass Kleinigkeiten entschieden. Umso höher ist der Titel zu bewerten, weil die Mannschaft in den Druckphasen ruhig blieb und die nötigen Punkte holte.
Während auf dem Platz vieles zusammenpasste, tut sich im Kader einiges. Rainprecht nennt Abgänge: „Uns verlässt der Stürmer Adam Brodziansky. Zudem wurde der Tormann Stefan Könnyü von Sankt Andrä abgeworben. Über Zugänge möchte ich momentan noch nichts sagen.“ Personell gibt es rund ums Team keine Änderungen, und auch die medizinische Lage ist erfreulich: „Wir haben im Moment keine Verletzten, alles ist bestens.“ Organisatorisch stellt sich der Verein klar auf die neue Aufgabe ein: „Wir werden unverändert in die Herbstmeisterschaft in der zweiten Liga Nord gehen.“ Inhaltlich ist die Marschroute gesetzt: „Das Ziel wird sein, dass wir uns in der Liga etablieren. Ich sehe dem positiv entgegen.“