In der 1. Klasse Nord hat sich der UFC Podersdorf am See zum Auftakt mit dem SV Wulkaprodersdorf 2:2 getrennt. Nach Einschätzung von Sportlichen Leiter und Co-Trainer Mario Eger fühlte sich dieser Punkt für die Gastgeber am Ende aber nicht wie ein gewonnener an. Weil UFC Podersdorf am See gut hineinfand, zweimal vorlegte und in der Nachspielzeit noch die große Chance auf den Sieg hatte, blieb vor allem das Gefühl liegen, dass sogar mehr drinnen gewesen wäre.

Image by Roshan Rajopadhyaya from Pixabay
Für Mario Eger lag der Schlüssel in einer Anfangsphase, mit der UFC Podersdorf am See sehr zufrieden sein konnte. „Das Spiel ist am Anfang sehr gut gelaufen. Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen und haben spielerisch wie taktisch gut agiert, sagte der Co-Trainer. Diese gute erste Phase bekam auch auf der Anzeigetafel ihren Niederschlag, als Bernhard Unger in der 21. Minute das 1:0 für UFC Podersdorf am See erzielte. Eger hatte danach allerdings das Gefühl, dass der eigene Rhythmus plötzlich verloren ging. „Die Trinkpause in der 22. Minute hat uns leider den Fluss aus dem Spiel genommen“, meinte er. Ganz lösen konnte sich UFC Podersdorf am See danach nicht mehr, und SV Wulkaprodersdorf kam noch vor der Pause durch Ábel Kulcsár in der 29. Minute zum 1:1. Damit war nach einem aus Sicht der Heimischen starken Start zur Halbzeit wieder alles offen.
Auch nach dem Seitenwechsel sah Mario Eger unsere Mannschaft über weite Strecken auf einem guten Weg. Als Levente Tiba in der 62. Minute das 2:1 für UFC Podersdorf am See machte, schien vieles in die richtige Richtung zu laufen. Gerade weil der Co-Trainer die eigene Ordnung als große Stärke sah, blieb bei ihm nach dem Schlusspfiff das Gefühl zurück, dass dieses Remis nicht ganz zum Spielverlauf passte. „Wir waren die bessere Mannschaft, weil wir die Ordnung gehalten und am Anfang überhaupt nichts zugelassen haben“, sagte Eger. Seine Einschätzung zum Gegner fiel dabei klar aus: „Die Gäste hatten vielleicht über das ganze Match drei, vier Torchancen und zwei, drei Standards.“ Trotzdem kam SV Wulkaprodersdorf noch einmal zurück, als Robert Emanuel Richter in der 85. Minute den 2:2-Endstand herstellte. So stand für UFC Podersdorf am See trotz zweimaliger Führung nur ein Punkt zum Auftakt.
Besonders hängen blieb bei Mario Eger die Schlussphase, weil UFC Podersdorf am See in der Nachspielzeit noch die große Gelegenheit auf den ersten Sieg hatte. „In der letzten Szene in der 93. Minute haben wir einen Hunderter ausgelassen“, sagte er. Genau dort setzte auch seine Erklärung an, warum aus Sicht von UFC Podersdorf am See mehr drinnen gewesen wäre: „Gefehlt hat das letzte Stückchen Glück.“ Gleichzeitig wollte Eger den Auftritt seiner Mannschaft nicht kleinreden. „Gut funktioniert haben die Einstellung unserer jungen Mannschaft, das disziplinierte Verhalten und die Vorgaben vom Trainerteam“, betonte er. Auch die Leistung des Schiedsrichters sprach er kurz an und nannte manche Situationen „ein bisschen umstritten“, weil diverse taktische Foulspiele aus seiner Sicht nicht gut erkannt wurden. Für UFC Podersdorf am See geht der Blick nun schon auf Freitag weiter. „Wir werden uns für die nächste Partie gegen SC Frauenkirchen gut vorbereiten und mit unserer jungen Mannschaft das Bestmögliche machen, damit wir den ersten Dreier nach Hause bringen“, sagte Mario Eger.