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„Das 2:1 kurz vor der Pause war der Türöffner“ – Frauenkirchen holt sich ein verdientes 4:2

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Breitenbrunn
SC Frauenkirchen

In der 1. Klasse Nord hat sich Breitenbrunn am Freitagabend dem SC Frauenkirchen mit 2:4 geschlagen geben müssen. Für Obmann Roland Kirschner war der Auswärtssieg verdient, weil seine Mannschaft über die vollen neunzig Minuten die bessere und spielideenreichere war. Den entscheidenden Moment machte er am 2:1 in der Nachspielzeit der ersten Hälfte fest, das für ihn die Tür zum späteren Erfolg geöffnet hat.


Fußball auf Stadionrasen

Bild von Michal Jarmoluk auf Pixabay

Das späte 2:1 stellte die Partie auf die Frauenkirchener Seite

Frauenkirchen hat sich den Auswärtssieg nicht mit einem kurzen starken Abschnitt geholt, sondern ihn laut Kirschner über das gesamte Spiel hinweg verdient. „Über die neunzig Minuten war Frauenkirchen sicherlich die bessere Mannschaft, die spielideenreichere Mannschaft, und wir haben damit auch verdient gewonnen“, sagte der Obmann nach dem Schlusspfiff. Auf die Führung durch Ramazan Durmaz in der 26. Minute fand Breitenbrunn durch Daniel Gruber zwar noch eine Antwort und stellte in der 37. Minute auf 1:1. Genau in dieser Phase sah Kirschner den Gegner auch noch voll im Spiel. „Breitenbrunn ist eine junge Mannschaft, spielt einen aggressiven Fußball und war bis kurz vor der Pause ebenbürtig“, meinte er. Dann fiel aber mit dem 1:2 durch Filip Krchnak in der Nachspielzeit der ersten Hälfte jener Treffer, den Kirschner später als Wendepunkt bezeichnete: „Das 2:1 kurz vor der Halbzeit war eigentlich der Türöffner.“ Nach dem Seitenwechsel legten die Gäste mit dem 1:3 durch Kevin Kurcsis in der 55. Minute nach und brachten sich damit in eine gute Position für die Schlussphase.

Kollektiv statt Einzelaktion: Was Frauenkirchen stark gemacht hat

Dass Kirschner den Sieg nicht an einer Einzelaktion festmachen wollte, passt zu seiner gesamten Analyse. Für ihn war nicht ein Spieler allein ausschlaggebend, sondern die Mannschaft als Ganzes. „Es war das Kollektiv der Mannschaft, und wir haben auch in der Höhe verdient gewonnen“, sagte er. Besonders hob er hervor, wie seine Elf miteinander gespielt hat. „Unsere größte Stärke war das technische Zusammenspiel“, so Kirschner. Genau darin sah er jenen Vorteil, der Frauenkirchen über weite Strecken nach vorne gebracht hat. Auch als Breitenbrunn in der 83. Minute durch Sebastian Hafner noch einmal auf 2:3 verkürzte, war die Antwort sofort da. Nur eine Minute später stellte Kevin Kurcsis mit seinem zweiten Treffer des Abends den alten Abstand wieder her und machte das 2:4 fix. In die Partie fiel auch noch eine Rote Karte gegen Sava Gajic in der 69. Minute. Kirschner stellte dem Unparteiischen dabei ein gutes Zeugnis aus: „Der Schiedsrichter war sehr gut und hat meines Erachtens bei der Roten Karte richtig gehandelt.“ Lediglich bei einigen Abseitsentscheidungen des Assistenten sah er es anders.

Der Sieg zählt, nun geht es um Konstanz über mehrere Wochen

So zufrieden Kirschner mit dem Auftritt in Breitenbrunn auch war, beim Blick nach vorne blieb er sachlich. Er sah keinen Grund, an diesem Abend viel zu bemängeln, machte aber deutlich, worauf es in den kommenden Wochen ankommt. „Die Mannschaft hat an und für sich gut gespielt. Jetzt geht es nur mehr um die Konstanz, diese Leistung über mehrere Spiele hinüberzubringen“, sagte er. Genau das dürfte für Frauenkirchen nach diesem 4:2 die wichtigste Aufgabe sein. Der Auftritt war aus Sicht des Obmanns klar genug, um ihn als verdienten Sieg einzuordnen, zugleich aber auch ein Maßstab für die nächsten Runden. Mit sechs Punkten aus drei Spielen bleibt Frauenkirchen damit in der Spitzengruppe der Liga. Zum Abschluss fand Kirschner noch einen einfachen, aber deutlichen Satz für seine Mannschaft: „Ich gratuliere der Mannschaft zum Sieg und zur kollektiven guten Leistung.“

1. Klasse Nord: Breitenbrunn : Frauenkirchen - 2:4 (1:2)

  • 84
    Kevin Kurcsis 2:4
  • 83
    Sebastian Hafner 2:3
  • 55
    Kevin Kurcsis 1:3
  • 46
    Filip Krchnak 1:2
  • 37
    Daniel Gruber 1:1
  • 26
    Ramazan Durmaz 0:1