In der 1. Klasse Nord hat sich der UFC Podersdorf am See am Samstag mit einem 1:1 gegen FC VEGANIS Sankt Andrä begnügen müssen. Nach einer starken ersten Hälfte und der Pausenführung durch Luca Gollowitzer gab die Heimelf das Spiel nach dem Seitenwechsel aus der Hand. Sportlicher Leiter und Co-Trainer Mario Eger brachte den Knackpunkt auf den Punkt: "Wir haben die zweite Halbzeit verschlafen".

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Aus Sicht von Mario Eger war die Richtung in den ersten 45 Minuten eigentlich klar. "In der ersten Halbzeit hätten wir den Sack zumachen müssen und das 2:0 machen müssen .Wir waren die bessere Mannschaft", sagte der Co-Trainer nach dem 1:1. Diese Einschätzung passt zum Spielstand, denn Podersdorf ging in der 16. Minute durch Luca Gollowitzer mit 1:0 in Führung und nahm diesen Vorsprung auch mit in die Pause. Eger sprach von einer Phase, in der vieles funktionierte und seine Mannschaft über weite Strecken das aktivere Team war. Gerade deshalb blieb bei ihm das Gefühl hängen, dass sich diese Überlegenheit bis zum Seitenwechsel nicht ausreichend im Ergebnis niedergeschlagen hatte.
Nach der Pause veränderte sich das Bild aus Podersdorfer Sicht deutlich. "Nach der Halbzeit haben wir ein bisschen den Faden verloren und Sankt Andrä ins Spiel kommen lassen", sagte Eger. Genau darin sah er auch den Hauptgrund, warum die Gastgeber den Vorsprung nicht über die Zeit bringen konnten. In der 58. Minute glich Máté Schmaler für die Gäste zum 1:1 aus, und Podersdorf brauchte laut Eger lange, um wieder richtig Zugriff zu bekommen. "Da wir die zweite Halbzeit verschlafen haben und erst ab der 75. Minute wieder ins Spiel gefunden haben, ging es sich leider nicht mehr aus, den Sack zuzumachen", meinte er. Dass das Remis am Ende "im Großen und Ganzen aufgrund der beiden Hälften in Ordnung" gehe, war für ihn deshalb die nüchterne Zusammenfassung dieser Partie.
Eger hob nach dem Schlusspfiff auch hervor, was den Gästen aus seiner Sicht den Punkt gebracht hat. "Sie haben 90 Minuten lang gekämpft, und das war, glaube ich, ausschlaggebend, dass sie uns an diesem Tag einen Punkt abgenommen haben", sagte der Podersdorfer Co-Trainer. Zusätzlich verwies er noch auf zwei Situationen, die aus seiner Sicht anders hätten bewertet werden müssen: Kurz nach dem 1:1 sah er einen nicht gegebenen Elfmeter für seine Mannschaft, in der 90. Minute außerdem eine Szene, die seiner Meinung nach eine Rote Karte für Sankt Andrä hätte nach sich ziehen müssen. Viel länger wollte Eger daran aber nicht festhalten. Sein Blick ging schon Richtung nächste Aufgabe: "Weiter gut trainieren, weiterkämpfen und uns auf das nächste Meisterschaftsspiel in Zurndorf vorbereiten."