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„Das schnelle 1:0 war der Grundstein“ – Nickelsdorf legt den 3:1-Heimsieg schon früh an

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ASV Nickelsdorf
SC Frauenkirchen

In der 1. Klasse Nord hat ASV Nickelsdorf das Heimspiel gegen den SC Frauenkirchen mit 3:1 gewonnen und dabei genau jene Punkte auf den Platz gebracht, die Trainer Christian Pinter danach hervorhob: ein frühes Tor, das 2:0 kurz vor der Pause und eine sehr stabile Defensivarbeit. Nach dem dritten Treffer schien alles entschieden, erst spät verkürzten die Gäste noch.


Weitwinkelaufnahme eines Fußballspiels mit Flutlicht

Foto von Abigail Keenan auf Unsplash

Frühe Treffer bringen Nickelsdorf auf Kurs

Der Spielverlauf passte genau zu jener Einschätzung, die Pinter nach dem Schlusspfiff abgab. „Es war von beiden Seiten ein gutes, schnelles Spiel mit vielen Torraumszenen, und wir waren heute um diesen Tick besser“, sagte der Nickelsdorf-Trainer. Seine Mannschaft legte früh vor, als Matus Otapka schon in der 6. Minute das 1:0 erzielte. Damit bekam das Heimteam sofort Rückenwind. Noch wichtiger wurde dann aus Sicht der Gastgeber das 2:0 kurz vor der Pause, das Matus Rybansky in der 42. Minute nachlegte. Mit dieser Führung ging Nickelsdorf in die Kabine, und als Marek Sovcik in der 82. Minute auf 3:0 stellte, war die Partie aus Sicht des Trainers unter Kontrolle. Das 3:1 durch Filip Krchnak in der 85. Minute änderte am Gesamtbild nichts mehr wesentlich.

Geschlossen aufgetreten und hinten wenig zugelassen

Pinter machte nach dem Spiel vor allem zwei Punkte aus, die für ihn den Ausschlag gaben. Zum einen verwies er auf den Start in die Partie: „Das schnelle 1:0 hat uns natürlich ein bisschen in die Karten gespielt.“ Zum anderen hob er die Arbeit gegen den Ball deutlich hervor. „Ganz wichtig war heute unsere Defensivleistung, weil wir da wirklich top waren. Wir haben den Gegner gut wegverteidigt vor unserem Tor und kaum Chancen zugelassen. Das war sicher der Grundstein für den Sieg“, sagte er. Ebenso wichtig war für ihn die Geschlossenheit seiner Mannschaft. Pinter sprach von einem „mannschaftlich geschlossenen, guten Auftritt von allen Spielern“ und davon, dass seine Elf als Team aufgetreten sei, als Team gefightet und gekämpft habe. Genau daraus leitete er auch den verdienten Erfolg ab.

Respekt vor Frauenkirchen, aber klare Einordnung des Trainers

Dass das Ergebnis am Ende nicht noch deutlicher ausfiel, sah der Trainer eher in der Chancenauswertung. „Mit einer besseren Chancenauswertung hätte der Sieg vielleicht noch höher ausfallen können. Ein oder zwei Tore hätten wir ruhig mehr machen können“, meinte Pinter, schob aber gleich nach, dass ein noch klarerer Abstand vielleicht auch zu hoch gewesen wäre. Den Gegner redete er trotz der Niederlage nicht klein. Frauenkirchen sei „stark“, habe „gute Einzelspieler“ und ebenfalls gut gespielt. Entscheidend sei gewesen, dass Nickelsdorf die gegnerische Taktik relativ schnell durchschaut und sich gut darauf eingestellt habe. Auch deshalb blieb die Partie laut Pinter weitgehend fair, auch wenn es aus seiner Sicht auf beiden Seiten einmal einen Elfmeterpfiff hätte geben können. Seine Schlussfolgerung fiel entsprechend klar aus: „Der entscheidende Unterschied ist wohl, dass wir an diesem Tag einfach das bessere Team waren.“ Mit diesem 3:1 nimmt Nickelsdorf vor allem die Bestätigung mit, dass ein früher Vorsprung, defensive Stabilität und ein geschlossener Auftritt auch in den nächsten Runden eine belastbare Grundlage sind.

1. Klasse Nord: ASV Nickelsdorf : Frauenkirchen - 3:1 (2:0)

  • 85
    Filip Krchnak 3:1
  • 82
    Marek Sovcik 3:0
  • 42
    Matus Rybansky 2:0
  • 6
    Matus Otapka 1:0