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„Wir finden mittlerweile auch an solchen Tagen Antworten“ – Apetlon gewinnt intensives Duell in Stotzing mit 4:2

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UFC Stotzing
SC Apetlon

In der 1. Klasse Nord hat der UFC Stotzing am Samstag gegen den SC Apetlon mit 2:4 verloren. Die Gäste führten zur Pause, legten nach dem Seitenwechsel sofort nach und brachten den Vorsprung trotz zweier Gegentreffer ins Ziel. Trainer Clemens Mahr machte den Unterschied vor allem am Tempo, an der offensiven Qualität und daran fest, dass seine Mannschaft über 90 Minuten „einfach dabei geblieben“ ist.


Zwei Fußballe in Weiß-Orange-Grün

Frühe Führung und der nächste Stich direkt nach der Pause

Apetlon kam nach Einschätzung seines Trainers gut in die Partie, auch wenn Stotzing immer wieder Druck aufbauen konnte. „Wir sind gut reingekommen und kamen trotzdem auch immer wieder unter Druck. Das hat uns aber nicht gebrochen“, sagte Mahr nach dem Spiel. Entscheidend war aus seiner Sicht, dass seine Mannschaft in dieser Phase ruhig blieb und sich für den Aufwand belohnte. In der 16. Minute brachte Lukas Matz die Gäste mit 1:0 in Führung, und gerade dieses Tor hob der Trainer besonders hervor.

„Wichtig war, dass bei Lukas Matz endlich der Knoten geplatzt ist und er ein Tor geschossen hat“, meinte Mahr. Mit dem 0:1 ging es in die Pause, und direkt nach Wiederbeginn setzte Apetlon nach. Martin Baran erhöhte in der 48. Minute auf 2:0. Mahr sprach von einer der stärksten Phasen seiner Mannschaft: „Das 1:0 und natürlich wieder das schnelle 2:0 zum Anpfiff der zweiten Hälfte waren wichtig. Die ersten fünf Minuten drücken wir meistens auf ein Tor.“

Apetlon bleibt nach dem 3:0 stabil und legt auf Stotzings Antwort noch einmal nach

Als in der 63. Minute nach einem Eigentor von Kevin Kusolitsch das 0:3 auf der Anzeigetafel stand, hatte sich Apetlon eine sehr gute Ausgangsposition geschaffen. Ganz erledigt war die Partie damit aber noch nicht, denn nur drei Minuten später verkürzte Emre Kilka für Stotzing auf 1:3. Genau in solchen Phasen sah Mahr seine Mannschaft aber gefestigt. Er sprach davon, dass seine Elf in jeder Linie dann besser gewesen sei, „wenn es drauf ankam“, und verwies auch auf die Torhüterposition: „Wenn wir einmal unter Druck vorm Tor waren, war unser Tormann stark.“

Apetlon ließ sich durch den Anschlusstreffer jedenfalls nicht aus dem Tritt bringen, sondern legte in der 84. Minute noch einmal nach. Wieder war es Martin Baran, der mit seinem zweiten Treffer des Nachmittags auf 1:4 stellte und damit viel Druck von seiner Mannschaft nahm. Dass Emre Kilka in der Nachspielzeit noch zum 2:4 traf, änderte an Mahrs grundsätzlicher Einschätzung nichts mehr. „Im Endeffekt waren wir in jeder Reihe dann besser“, sagte der Trainer.

Viel Tempo, gute Chancenverwertung und auch einige Diskussionen

Mahr stellte nach dem Spiel klar, dass er den Gegner keineswegs kleinreden wollte. Stotzing sei „kein schlechter Gegner“, sagte er, und beschrieb vor allem das Spiel durchs Zentrum sehr konkret. „In der Mitte können sie schnell spielen, Kurzpassspiel. Sie spielen viel Steilklatsch und dann kommt der nächste Pass weit nach vorne. Gegen uns gehen sie auf die zweiten Bälle“, erklärte der Apetlon-Trainer. Gleichzeitig sah er die Vorteile seiner Mannschaft aber klar im Tempo der einzelnen Situationen und in der Qualität nach vorne. „Der Unterschied lag am Tempo, an der offensiven Qualität und im Endeffekt dann auch auf der Torhüterposition“, so Mahr.

Zufrieden war er außerdem mit der Verwertung der Möglichkeiten: „Die Chancenauswertung war gut.“ Interessant fand er auch, dass die Partie von beiden Seiten mit vielen Pässen geführt wurde und damit anders verlief als manche andere Begegnung in dieser Saison. Diskussionen gab es aus seiner Sicht dennoch, weil er einige Zweikämpfe und Entscheidungen kritisch sah. Das änderte für ihn aber nichts am Kern des 4:2-Erfolgs. Apetlon bleibt nach der zehnten Runde mit 21 Punkten auf Rang drei, während Stotzing bei zehn Zählern bleibt.

1. Klasse Nord: Stotzing : SC Apetlon - 2:4 (0:1)

  • 95
    Emre Kilka 2:4
  • 84
    Martin Baran 1:4
  • 66
    Emre Kilka 1:3
  • 63
    Eigentor durch Kevin Kusolitsch 0:3
  • 48
    Martin Baran 0:2
  • 16
    Lukas Matz 0:1