Spielberichte

SV Heiligenkreuz, Kevin Baumgartner: „Wir müssen einfach kompakter werden“ – Stabilität und Ballbesitz im Fokus

SV Heiligenkreuz

In der 1. Klasse Süd blickt Kevin Baumgartner, sportlicher Leiter von SV Heiligenkreuz, mit Zuversicht auf die Rückrunde. Nach einer Hinserie mit soliden Leistungen und einigen Schwankungen soll sein Team in der kommenden Phase konstanter auftreten. Der Funktionär betont, dass vor allem an der defensiven Kompaktheit gearbeitet werden müsse und im Ballbesitzspiel noch Luft nach oben sei. Die Mannschaft steht derzeit auf Rang sieben der Tabelle, punktgleich mit Welgersdorf, und hat sich als junges, entwicklungsfähiges Team präsentiert – getragen von positiver Energie im Verein und einem motivierten Umfeld. Die anstehende Rückrunde soll nun die Fortschritte bestätigen, die bereits in der Vorbereitung zu sehen waren.


Spieler mit Schuh am Ball

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Zwischenbilanz und Entwicklungsschritte

Baumgartner zeigt sich im Rückblick selbstkritisch und zugleich optimistisch. „Wir müssen einfach kompakter werden“, betont er. Zu Beginn der Saison kassierte seine Mannschaft zu viele Gegentore, gegen Ende des Herbstes wurde die Defensive spürbar stabiler. In der Offensive sieht er weiterhin Potenzial: „Wir lassen sehr viele Chancen liegen und spielen noch nicht den Fußball, den wir uns vorstellen.“ In der Vorbereitung wird der Trainer Peter Feigl daher Ballbesitzstrukturen schärfen und die Effizienz im Abschluss erhöhen, um seine Mannschaft bestmöglich für die Rückrunde aufzustellen. Die Zielrichtung ist klar: „Das Beste und das Maximum aus der Mannschaft herausholen.“

Teamstruktur und Kaderbewegungen

Der sportliche Leiter zeigt sich zufrieden mit der Stimmung im Team: „Die Stimmung ist sehr gut. Wir haben ein junges, motiviertes Team, und der Verein steht voll hinter der Mannschaft.“ Trotz zweier Abgänge – ein Spieler wechselte nach Sankt Martin, ein Legionär hat den Klub verlassen – herrscht Kontinuität. Auf der Habenseite steht ein Neuzugang aus Fürstenfeld. Baumgartner sieht in ihm „sehr viel Potenzial“ und will den jungen Spieler schrittweise integrieren und fördern. Organisatorisch gab es keine Veränderungen – „wir sind zufrieden, so wie wir aufgestellt sind“, sagt er. Einen Wermutstropfen gibt es jedoch: Ein Spieler kämpft mit einer Schambeinentzündung, deren Heilungsverlauf schwer vorherzusagen ist. „Wir sind guter Dinge, dass er in zwei bis drei Wochen wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann.“

Blick auf die Konkurrenz und die Rückrunde

Besonders in Erinnerung geblieben ist Baumgartner die Partie gegen den SV Oberwart, gegen den Heiligenkreuz ein Unentschieden erreichte: „Das war die einzige Mannschaft, der wir spielerisch nicht Paroli bieten konnten.“ Er lobt den Gegner ausdrücklich für dessen Spielweise und Jugendarbeit. Oberwart überzeugte durch Tempo und Struktur, dennoch hielt Heiligenkreuz taktisch dagegen und nahm wertvolle Punkte mit. Mit 23 Zählern nach 15 Spielen hat sich Baumgartners Team eine solide Ausgangsposition erarbeitet. Das Ziel für die zweite Saisonhälfte ist klar formuliert: die defensive Stabilität weiter ausbauen, die Abschlussstärke verbessern und den mutigen Ballbesitzfußball, den Baumgartner anstrebt, festigen. Er sieht in seiner Mannschaft nicht nur sportliches Potenzial, sondern auch menschliche Qualität: „Das sind alles Topspieler, mit guter Einstellung. Wir sind überzeugt, dass diese Spieler den Verein in eine erfolgreiche Zukunft führen können.“