In der 1. Klasse Süd hat SC "SPAR Hinterleitner" Bad Tatzmannsdorf gegen ASK Jabing einen hart erkämpften 3:2-Heimsieg geholt. Nach früher Führung, einem 1:1 zur Pause und dem neuerlichen Rückstand nach dem Seitenwechsel drehte die Heimelf die Partie in der Schlussphase noch einmal. Co-Trainer Ernst Bürger brachte den Grund für den Erfolg klar auf den Punkt: "Die größte Stärke war, dass wir nie aufgegeben haben."

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Für die Gastgeber begann der Abend eigentlich ideal. Patrick Bürger brachte Bad Tatzmannsdorf schon in der 7. Minute mit 1:0 in Führung, und genau dieses schnelle Tor war für Ernst Bürger auch ein wichtiger Einstieg in die Partie. "Wir haben ein schnelles Tor gemacht und das hat uns wieder ein bisschen geholfen", sagte der Co-Trainer nach dem Spiel. Gleichzeitig sei aber rasch klar gewesen, dass es wieder ein schweres Spiel werden würde. Jabing antwortete schon in der 13. Minute durch Luka Grgic mit dem 1:1, und damit war die frühe Führung schnell wieder dahin. Bürger sprach außerdem einige Szenen an, betonte aber vor allem, dass seine Mannschaft trotzdem im Spiel geblieben sei. Das 1:1 zur Pause passte deshalb gut zu einer ersten Hälfte, in der Bad Tatzmannsdorf zwar gut hineinkam, sich daraus aber noch keinen ruhigen Abend machen konnte.
Mit dem Remis ging es in die Kabine, und dort war für Bad Tatzmannsdorf laut Bürger die Richtung klar. "In der Halbzeit haben wir gesagt, es muss so weitergehen", erzählte er. Zunächst lief es nach dem Seitenwechsel aber in die andere Richtung, weil Luka Grgic in der 55. Minute auch das 1:2 für Jabing erzielte. Gerade in dieser Phase zeigte sich aber, warum die Hausherren am Ende doch noch als Sieger vom Platz gingen. Patrick Bürger stellte in der 66. Minute auf 2:2, und dieser Treffer brachte die Mannschaft wieder zurück. "Nach dem 2:2 haben wir eigentlich schon gehofft, dass wir das Spiel noch entscheiden werden", sagte Ernst Bürger. Diese Hoffnung erfüllte sich dann in der 86. Minute, als Michael Huber das 3:2 erzielte. Der Co-Trainer nannte neben dem frühen 1:0 gerade den Ausgleich und das spätere Siegtor als die Aktionen, die für ihn am meisten Gewicht hatten.
Ganz ruhig wurde es danach nicht mehr. Bürger schilderte, dass es in der Schlussphase noch einmal hektisch geworden sei, weil Jabing auf den Ausgleich drückte. Bad Tatzmannsdorf brachte den knappen Vorsprung aber über die Zeit und hatte aus Sicht des Co-Trainers dabei auch das nötige Glück. "Der Gegner war sehr kämpferisch, stabil und es war halt das Glück auf unserer Seite", sagte er. Vor allem aber stellte er den Einsatz seiner Mannschaft in den Mittelpunkt. "Die größte Stärke war, dass wir nie aufgegeben haben." Viel grundsätzliche Kritik wollte Bürger trotz mancher schwieriger Phase nicht aufmachen. Für die nächsten Wochen sei wichtig, den Weg beizubehalten: "Wir müssen so weiterspielen, kämpfen, kämpfen." Mit dem 3:2-Heimsieg steht Bad Tatzmannsdorf nach vier Runden bei zehn Punkten und bleibt damit in der Spitzengruppe der Liga.