In der 1. Klasse Süd hat SV Eltendorf am Samstag bei FC Minihof-Liebau einen deutlichen 9:0-Auswärtssieg gefeiert. Die Gäste gingen früh in Führung, lagen zur Pause bereits 5:0 vorne und ließen danach nichts mehr anbrennen. Trainer David Herzenjak nannte genau diesen Start als Schlüssel und sprach am Ende von einer „eindeutigen und klaren Angelegenheit“ für seine Mannschaft.

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Dass Eltendorf auf einen guten Beginn aus war, zeigte sich sofort. Bereits in der 3. Minute traf Alex Österle zum 0:1, und genau das war für David Herzenjak ein Punkt, der der Mannschaft spürbar geholfen hat. „Wichtig war für uns, dass wir gut in die Partie reinkommen und, wenn möglich, auch ein frühes Tor erzielen, damit ein bisschen Druck abfällt“, sagte der Trainer. Nach seiner Einschätzung war das Spiel zwar danach noch nicht endgültig entschieden, weil Minihof-Liebau nach dem Rückstand „ein, zwei gute Chancen“ hatte. Herzenjak sprach offen davon, dass seine Elf in dieser Phase „auch ein bisschen Glück“ hatte, nicht den Ausgleich zu kassieren. Danach aber bekam Eltendorf die Partie immer mehr in den Griff. Leonard Horvath erhöhte in der 20. Minute auf 0:2, Alex Österle legte in der 32. Minute das 0:3 nach, ehe Karoly Bogyo mit dem 0:4 in der 38. Minute und noch einmal Horvath mit dem 0:5 in der 42. Minute schon vor der Pause für ganz klare Verhältnisse sorgten.
Mit dem 5:0 zur Halbzeit war die Richtung längst vorgegeben, und Eltendorf ließ auch nach dem Seitenwechsel nicht nach. Österle machte in der 55. Minute mit seinem dritten Treffer an diesem Tag das 0:6 und unterstrich damit, wie klar die Gäste in dieser Partie überlegen waren. Später schraubten Martin Joszt in der 75. Minute, Karoly Bogyo in der 80. Minute und Leo Pummer in der 89. Minute das Ergebnis auf 9:0. Für Herzenjak passte dabei nicht nur die Zahl der Tore, sondern vor allem die Art, wie seine Mannschaft auftrat. „Im Endeffekt war es schon sehr eindeutig und ganz klar für unsere Seite, sei es im Ballbesitz, sei es bei den Chancen, war alles zugunsten von uns“, sagte er. Auch die individuelle Qualität sah er als klaren Vorteil: „Die individuelle Qualität bei uns war schon höher, und die haben wir dann auch sehr, sehr gut ausgespielt.“ Dass die Treffer schön herausgespielt waren, hob er ebenfalls hervor, ohne ein einzelnes Tor besonders über die anderen zu stellen.
Herzenjak sprach nach dem Schlusspfiff von einem Auftritt, der im Wesentlichen genau dem entsprach, was sich Eltendorf vorgenommen hatte. „Alles, was wir uns vorgenommen haben, dominant aufzutreten, druckvoll zu spielen, das ging sehr gut auf“, sagte er und ergänzte: „Es war dann nur mehr eine Frage der Höhe.“ Gleichzeitig blieb der Trainer trotz des klaren Erfolgs nicht dabei stehen, nur das Ergebnis zu feiern. Verbesserungspotenzial sieht er weiterhin im Defensivverbund und in der Offensive. „Defensiv müssen wir noch kompakter werden, weniger Gegentore bekommen und einfach stabiler werden und auch an der Chancenverwertung müssen wir noch arbeiten, in Blickrichtung der Zukunft", sagte Herzenjak. Über den Gegner wollte er bewusst nicht viele Worte verlieren, vielmehr betonte er, dass der Blick auf die eigene Leistung gerichtet bleiben soll. Das Spiel selbst beschrieb er als ruhig, ohne strittige Szenen, auch mit der Leistung des Schiedsrichters zeigte er sich einverstanden: „Er hatte ein sehr souveränes Auftreten.“ Für Eltendorf zählt nach dem klaren Pflichtsieg damit vor allem, den Schwung mitzunehmen. „Für uns war es wichtig, dass wir gewinnen. Ab jetzt gilt der volle Fokus auf Oberwart 1b, da wollen wir wieder drei Punkte holen“, stellte Herzenjak klar.