Nach dem intensiven Duell der 2. Klasse Nord bei SV Seefestspiele Mörbisch am See ordnet Manuel Stevanovic, Obmann der SPG Hirm/Zillingtal, die Leistung seines Teams selbstbewusst ein: „Aus meiner Sicht war das Endergebnis gerecht.“ Er beschreibt eine dominante Vorstellung mit viel Kontrolle am Ball: „Wir hatten sehr viel Ballbesitz.“ Die Marschroute: vorne anlaufen, früh Bälle gewinnen – und auch nach der Pause nichts daran ändern. Am Ende stand ein 3:1-Auswärtssieg. Zugleich hebt Stevanovic den Einsatz hervor: „Wir haben die Chancen genützt, und ich möchte mich bei der Mannschaft für diesen Kampf und diese Leistung bedanken.“ Ergänzend: Die Tore erzielten für Hirm/Zillingtal Erkan Köse (35.), Robert-Alin Condurachi (59.) und Maximillian-Reinhard Eisner (76.); für Mörbisch traf Mark Varga (89.).

Image by PlaygroundDraws from Pixabay
„Wir haben alles probiert. Wir sind hoch angelaufen und wollten den Ball früh erobern. Ich würde sagen, dass wir mehr Ballbesitz hatten.“ Auch nach der Pause blieb Hirm/Zillingtal konsequent bei der Marschroute: „Wir haben keine Anpassungen gemacht. Wir haben in der zweiten Hälfte genauso vorne angepresst.“ Der Anspruch war klar: Bälle früh gewinnen, Kontrolle behalten und daraus Chancen formen – zusammengefasst in seinem Leitsatz: „Wir wollten vorne schon den Ball gewinnen, im Ballbesitz bleiben und zu unseren Torchancen kommen.“
Zur Physis sagt er: „Körperlich hart – beide Mannschaften haben sich nichts geschenkt. Es hat eine rote Karte für Mörbisch gegeben.“ Geahndet wurde Dominik Warscha (90.). Eine strittige Szene war mit dem Platzverweis verbunden: „Der Schiedsrichter hat die Rote gezeigt, als wir alleine aufs Tor gegangen sind.“ Sein Fazit dazu bleibt gelassen: „Der Schiedsrichter hat so entschieden. Für uns hat das am Ergebnis nichts geändert.“
Bei ruhenden Bällen sah Stevanovic Stabilität auf beiden Seiten, hob aber einen Moment hervor: „Wenn wir Ecken gehabt haben, waren wir gefährlich – ein Tor ist auch nach einer Ecke entstanden. Wir sind gut gestanden und haben so unser Tor machen können.“ Seine Wertschätzung gilt dem Kollektiv: „Wir sind alle füreinander gelaufen, und darauf bin ich sehr stolz.“ Für die nächste Aufgabe formuliert er einen klaren Auftrag: „Ich erwarte von meiner Mannschaft, dass wir im Training weiter so stark arbeiten, dranbleiben, vorne früh in Ballbesitz kommen, anpressen und schauen, dass wir zu unseren Torchancen kommen.“