Spielberichte

Benedikt Bertl (SG EFM Redlschlag): „In ihrer Druckphase trafen wir zum 3:2“

SG Redlschlag
SV Kroisegg

Nach dem Duell mit dem SV Kroisegg in der 2. Klasse Süd A ordnete Benedikt Bertl den Auftritt von SG EFM Redlschlag als zähe, aber verdiente Angelegenheit ein: „Ja, das Ergebnis war auf jeden Fall gerecht.“ Sein Gesamtbild: ein Spiel mit wenigen klaren Möglichkeiten, in dem Standards eine Rolle spielten und der Siegtreffer zum 3:2 aus 20 Metern fiel – just in jener Phase, in der Kroisegg versuchte, das Geschehen an sich zu ziehen. Gleichzeitig sprach er von einer überhasteten Anfangsphase seiner Mannschaft, ehe diese im Verlauf an Kontrolle gewann. Prägend nach dem Schlusspfiff: Zufriedenheit über den Charakter und das Ergebnis, gepaart mit nüchterner Selbstkritik und klaren Lobs für die Achse im Zentrum.


Nahaufnahme Flutlichtmast

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Wenig Chancen, wichtige Phase vor dem 3:2

In seiner Spielanalyse betonte der Trainer den knappen, kontrollierten Charakter der Partie und verwies auf die Schlüsselphase rund um den späteren Siegtreffer: „Nein, eigentlich war das kein Spiel mit vielen Chancen. Leider haben wir ein Standardtor bekommen, die Standards haben sicher eine Rolle gespielt. Unser 3:2 war ein Weitschuss aus 20 Metern, und sonst war offensiv von beiden Seiten nicht viel. Kroisegg hat phasenweise 20 bis 25 Minuten Druck gemacht – genau in dieser Phase haben wir dann das Tor zum 3:2 geschossen. Deshalb haben wir gewonnen.“ Passend dazu beschrieb er den Rhythmus des Nachmittags: „Wir wollten das Spiel machen. Die ersten 20 bis 25 Minuten waren wir sehr überhastet, danach haben wir das Ruder übernommen.“ Faktisch fiel der entscheidende Treffer zum 3:2 in Minute 77, als Laszlo Toth netzte; zuvor hatte Kroisegg durch Daniel Primas zum 2:2 ausgeglichen.

Zentrale Achse im Fokus, Torschützen liefern

Bertl stellte die Mitte seines Teams heraus – mit klaren Namen und Begründungen: „In der Mitte würde ich auf jeden Fall zwei herausheben: Krisztian Kottan und Laszlo Toth. Die zwei waren im Zentrum sehr stark, Laszlo zudem mit seinen Toren. Sehr freut mich auch, dass Alex Kaman nach seiner Verletzung sein Comeback geben konnte.“ Aus dem Spielverlauf lassen sich die prägenden Offensivmomente einordnen: Für Redlschlag stellten Patrik Hoos auf 1:1 (34.) und Adam Bazso auf 2:1 (44.), ehe Laszlo Toth in Minute 77 das 3:2 markierte. Für den SV Kroisegg trafen Andras Sinka zum 0:1 (30.) und Daniel Primas zum 2:2 (50.). Bemerkenswert: Bertls Blick auf die Zentrale deckt sich mit der Effizienz im letzten Drittel – inklusive jenes Weitschusses, der das 3:2 besiegelte.

Gegner respektiert, eigene Messlatte hoch – trotz Ausfällen

In der Bewertung des Kontrahenten fand Bertl klare Anerkennung: „Im Grunde holen sie aus dem, was sie haben, das Maximum heraus. Sie machen es richtig gut. Die zwei Stürmer vorne sind sehr gefährlich; man muss immer aufpassen. Sie sind jederzeit für ein Tor gut.“ Die Umsetzung der eigenen Idee sah er mit Licht und Schatten: „Defensiv ja; offensiv ist es nicht schlecht, wenn man drei Tore schießt, aber da haben wir auf jeden Fall noch Steigerungsbedarf.“ Hinzu kommt die personelle Lage, die den Kontext des 3:2 zusätzlich färbt: „Mir haben heute von der Kampfmannschaft drei bis vier Stammspieler gefehlt. Deshalb bin ich sehr stolz auf die Jungs, wie sie das heute gemacht haben – trotz der vielen Ausfälle. Ich hoffe, nächste Woche sind wieder alle an Bord.“ Insgesamt zeichnete sich das Bild einer Mannschaft, die sich in einem engen Spiel mit Disziplin, zentraler Stabilität und einem kompromisslosen Abschluss behauptete – mit klarem Blick darauf, was als Nächstes besser werden soll.

2. Klasse Süd A: Redlschlag : Kroisegg - 3:2 (2:1)

  • 77
    Laszlo Daniel Toth 3:2
  • 50
    Daniel Primas 2:2
  • 44
    Adam Bazso 2:1
  • 34
    Patrik Laszlo Hoos 1:1
  • 30
    Andras Zoltan Sinka 0:1

 

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