Ein eisiger Wind, ein harter Platz und zwei Teams, die sich nichts schenkten – das Auswärtsspiel von Zsolt Jona und SV Rohrbrunn bei SV Ollersdorf in der 2. Klasse Süd B war vor allem eines: ein Kampf gegen Bedingungen und Gegner. Nach der Pause stellte Rohrbrunn taktisch um und übernahm zunehmend die Kontrolle. Der Trainer hob ein faires, diszipliniertes Duell ohne eine einzige Gelbe Karte hervor. Beim Ballbesitz sah er Ausgeglichenheit – Vorteile für Ollersdorf vor der Pause, danach leichte Vorteile für seine Elf. Am Ende stand ein verdienter 2:0-Sieg, getragen von Einsatz, Wille und einem funktionierenden Umschaltspiel ganz nach Jonas Plan.

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„Sehr, sehr kämpferisches Spiel. Das Wetter war nicht optimal: starker Wind, kalt.“ Nach Jonas Eindruck „hat es die Heimmannschaft uns wirklich schwer gemacht, eine sehr kämpferische Leistung gezeigt – beide Mannschaften waren auf Augenhöhe“. Die Anfangsphase war ereignisreich: Ein früher Treffer der Gäste wurde wegen Abseits aberkannt, kurz darauf zwang ein Kopfball nach Flanke den Heimkeeper zu einer starken Parade. Insgesamt blieb es intensiv und zweikampflastig – Rohrbrunn nutzte seine Möglichkeiten konsequenter.
„In der 1. Halbzeit haben wir erstmals ein 4-4-2 System gespielt – daher gab es ein paar Anlaufschwierigkeiten. Nach der Pause haben wir umgestellt und die 2. Halbzeit dominiert – verdient gewonnen.“ Besonders das Umschalten griff: „Wir konnten schnell kontern, hinten dichtmachen, schnell verteidigen, Bälle erobern und dann zügig nach vorne kommen. Das hat in der 2. Halbzeit sehr gut funktioniert.“
Die Tore fielen zum 1:0 in der 23. Minute durch Wolfgang Maurer und zum 2:0 in der 75. Minute durch Milan Zoltán Ambrus – letzteres nach einem sauber ausgespielten Konter.
Für Jona war die Leitung am Feld ein Pluspunkt: „Schiedsrichterleistung 1A, top. Ohne gelbe Karte, 90 Minuten im Griff – kurze, klare Informationen bei Entscheidungen, keine Streitigkeiten.“ So blieb der Fokus über die gesamte Spielzeit auf dem Fußball – auch weil beide Seiten diszipliniert agierten. Beim Ballbesitz sah der Trainer ein Patt: „Gesamt betrachtet ausgeglichen. In der 1. Halbzeit hatte Ollersdorf etwas mehr, in der 2. Halbzeit schätze ich uns leicht vorne.“ Für das nächste Heimspiel nimmt er vor allem eines mit: „Diesen Kampfgeist – Teamgeist, Wille und Disziplin. Das war heute der Unterschied.“