In der 2. Klasse Süd B trennten sich Wallendorf-Mogersdorf und USV Burgauberg mit 1:1. Nach torloser erster Hälfte brachte Dominik Wagner die Hausherren in Minute 56 in Front, Patrick Hirschbeck glich in der 68. aus. Für Wallendorf blieb es trotz starker Phasen bei einem Zähler, was Trainer Gerhard Pummer nüchtern einordnete: "Insgesamt geht das Unentschieden in Ordnung." Bitter blieb die ausbaufähige Chancenverwertung, die mehrere Chancen auf die Entscheidung liegen ließ – und doch war der Punkt gegen den favorisierten Gegner hart erarbeitet und verdient.

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Wallendorf startete konzentriert, stand hinten kompakt und fand im ersten Durchgang gleich drei Topchancen. "Wir hatten in der ersten Halbzeit drei Riesenchancen auf den Führungstreffer", betonte Gerhard Pummer. Seine Elf ließ diese Möglichkeiten aber liegen – zur Pause hieß es 0:0. Nach dem Seitenwechsel zahlte sich die Arbeit sofort aus: In der 56. Minute traf Dominik Wagner zum 1:0. "Nach der Halbzeit ist uns der Führungstreffer geglückt. Wir hatten das Spiel eigentlich unter Kontrolle", so Pummer. Wallendorf wirkte stabil, die Dreierkette hielt dicht, vorne blieb man gefährlich – nur das zweite Tor wollte in dieser Phase nicht fallen, obwohl der Rhythmus stimmte und die Hausherren klar am Drücker waren.
USV Burgauberg blieb jedoch im Spiel und schlug in Minute 68 zurück: Patrick Hirschbeck stellte auf 1:1. Pummer hob die individuelle Klasse des Gegners hervor: "Burgauberg ist gespickt mit überragenden Einzelspielern. Ihr Spielmacher hat uns sehr große Probleme bereitet. Er war beim Ausgleich entscheidend beteiligt und hat die Flanke gegeben." Mit dem Ausgleich kippte die Partie kurz in Richtung der Gäste, die eine deutliche Drangperiode hinlegten. Eine Szene sorgte für Gesprächsstoff: "Der Schiedsrichter war insgesamt sehr gut. Aber ein Spieler von uns wurde vom letzten Mann niedergerissen, als er aufs gegnerische Tor zulief, und es gab nur Gelb. Da hätte man durchaus Rot zeigen können." In Unterzahl hätte Wallendorf wohl mehr Luft zum Kontern gehabt, doch die Entscheidung blieb so stehen.
In dieser intensiven Phase hielt vor allem der Wallendorfer Schlussmann das 1:1 fest. "Da hat uns der Tormann vor einem weiteren Gegentreffer bewahrt." lobte Pummer den starken Rückhalt. Grundsätzlich stand eine disziplinierte Dreier-Abwehrkette, die viele heikle Bälle klärte. "Besonders gut funktioniert hat die geschlossene Mannschaftsleistung – defensiv sind wir sehr gut gestanden, mit einem überragenden Tormann und einer tollen Dreier-Abwehrkette."
Für den Sieg reichte es dennoch nicht. "Die Chancenverwertung war nicht die beste", sagte Pummer. Zwei Möglichkeiten im Finish blieben ungenutzt. So bleibt ein Punkt gegen den Tabellendritten – und für den Tabellenachten ein Ergebnis, auf dem man aufbauen kann.