Bei ASV Draßburg erlebte SV Rohrbach ein Wechselbad der Gefühle: Nach wackeligem Start sah Trainer Hannes Friesenbichler eine zunehmend dominante Vorstellung, zugleich haderte er mit der Chancenverwertung. In der II. Liga Mitte passte die Mischung aus Kontrolle und Selbstkritik; mehrere Paraden des Heimtorhüters prägten vor allem die erste Hälfte. „Wir waren über weite Strecken dominierend – somit ist das 2:1 auch hochverdient“, ordnete Friesenbichler ein.

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Draßburg suchte früh die weiten Bälle auf die schnellen Spitzen, daraus entstand das 0:1: Nach einem weiten Ball stand Rohrbach schlecht, der Torhüter verursachte ein Foul, und per Elfmeter stellte Richard Johnson in Minute 12 auf 0:1. Mit zunehmender Spielzeit gewann Rohrbach die Oberhand, dominierte mit Tempo und Kombinationsfußball und ließ bis zum Ende kaum mehr etwas zu.
In der ersten Halbzeit erspielten sich die Gäste eine Reihe klarer Möglichkeiten, die der Draßburger Schlussmann mehrfach stark entschärfte. Kurz vor der Pause fiel der Ausgleich: In Minute 45 traf Lukas Wenninger zum 1:1. Trotz spielerischer Kontrolle blieb die Effizienz das Thema: „Das Einzige, was wir uns an diesem Abend vorwerfen müssen, ist die Chancenverwertung.“
Auch nach dem Seitenwechsel behielt Rohrbach die Kontrolle, in Minute 72 drehte Norbert Füleki die Partie mit dem 2:1. Der Trainer betonte die Geschlossenheit der Mannschaft: „Es war insgesamt eine sehr starke Teamleistung. Da möchte ich niemanden explizit herausheben.“
Für die kommenden Wochen heißt es weiter konzentriert arbeiten und konsequenter in der Chancenverwertung zu sein, um weitere Erfolge einzufahren.