Im Duell der II. Liga Mitte zwischen der FSG Oberpetersdorf/Schwarzenbach und dem ASK Neutal schildert Co-Trainer Markus Hannabauer eine zähe, umkämpfte Partie. Sein Team ging früh in Führung (Torschütze: Mano Miskei), haderte später mit einem aberkannten 2:0 und kassierte nach einer Standardsituation den Ausgleich (Torschütze: Aldin Salihovic). Neutal drückte mit langen Bällen, Oberpetersdorf ließ das mögliche 2:0 liegen, und auch ein später Abschluss fand nicht den Weg ins Eck. Hannabauer spricht von schwierigen Platzverhältnissen – und einem leistungsgerechten 1:1.

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Die FSG erwischte den besseren Start: In der 6. Minute vollendete Mano Miskei einen fein herausgespielten Angriff zur 1:0-Führung. Oberpetersdorf bestimmte fortan das Geschehen, stand defensiv stabil und blieb nach vorne gefährlich. Für Diskussionsstoff sorgte ein vermeintliches 2:0, das wegen Abseits aberkannt wurde – aus Sicht von Markus Hannabauer war der Treffer „klar regulär“. Mit 1:0 ging es in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel stellte Neutal um, suchte konsequent die Tiefe und sammelte viele zweite Bälle ein. Die FSG hatte dennoch die große Chance, auf 2:0 zu stellen: Andras Kilin scheiterte im Umschaltmoment an der Vorentscheidung. In der 70. Minute fiel der Ausgleich nach einer ruhenden Situation: Aldin Salihovic traf zum 1:1. Spät im Spiel bot sich noch einmal die Gelegenheit für die Hausherren – Mark Sztojkas Abschluss geriet jedoch zu zentral.
„Bis auf das Gegentor waren die Standardsituationen beiderseits nicht gefährlich“, resümierte Hannabauer. Beim Ballbesitz sah er über 90 Minuten ein ausgeglichenes Spiel. Die Rahmenbedingungen erschwerten flüssige Kombinationen: viele weite Bälle, schwierige Platzverhältnisse – „aufgrund des Abstiegskampfs war es eigentlich nur Kampf und Krampf“.
Der Fokus gilt bereits der nächsten Aufgabe: Gegen den Tabellenführer wartet eine spielstarke, körperlich robuste Mannschaft – „da muss man dagegenhalten, und ich hoffe das Beste für unser Team“.