Spielberichte

Dadi Ursman Maxell (Trainer USC master design Pilgersdorf): „Wir waren über 90 Minuten besser“

ASK Marz
USC Pilgersdorf

In der II. Liga Mitte feierte der USC master design Pilgersdorf beim ASK Marz einen abgeklärten 2:0-Auswärtssieg. Zsolt Takacs brachte die Gäste in Minute 35 in Führung, Gergely Horvath machte in der Nachspielzeit alles klar. Dazwischen blieb die Partie wegen des knappen Spielstands offen, auch weil Pilgersdorf einige Chancen liegen ließ. Trainer Dadi Ursman Maxell fasste es so zusammen: „Über neunzig Minuten waren wir die bessere Mannschaft. Wir sind kompakt, taktisch sehr gut gestanden und sehr diszipliniert aufgetreten.“ Ein Arbeitssieg, der im Abstiegskampf doppelt wertvoll ist.


Weiß-Roter Fußball auf Rasen

Foto von Marcel Strauß auf Unsplash

Führung vor der Pause, langer Balanceakt und ein spätes 0:2

Pilgersdorf startete zielstrebig und nutzte seine erste große Phase: In der 35. Minute traf Zsolt Takacs zur 1:0-Führung, die auch zur Pause Bestand hatte. „Ich habe schon in den ersten Minuten gemerkt, wie fokussiert wir sind“, sagte Maxell, der betonte, dass sein Team trotz englischer Woche konzentriert geblieben sei. Nach dem Seitenwechsel blieb es eng. Pilgersdorf hatte mehr vom Spiel, belohnte sich aber lange nicht. Genau das machte die Sache heikel. „Ein 1:0 bleibt immer riskant“, meinte der Coach. In einer turbulenten Nachspielzeit passierten noch zwei Dinge: Marcel Bader sah Rot, und Gergely Horvath stellte auf 2:0 (90.+4). Damit war der Deckel endgültig drauf.

Disziplin als Schlüssel – Chancenverwertung bleibt ein Thema

Der Trainer ordnete den Auswärtssieg vor allem über die Arbeit gegen den Ball ein. „Wir waren als Mannschaft kompakt, haben sehr diszipliniert agiert und die Ordnung gehalten“, erklärte Maxell. Trotz der Belastung zuletzt – „Freitag noch ein schweres Spiel“ – sei das Team taktisch klar geblieben. Den Ausschlag habe die Geschlossenheit gegeben: „Unsere größte Stärke ist der Zusammenhalt, trotz Abstiegssituation. Jeder kämpft für den anderen.“ Bei aller Zufriedenheit nahm er sein Team aber auch in die Pflicht: „Die Chancenverwertung müssen wir verbessern. Wir hatten genug Möglichkeiten, um das Spiel früh zu entscheiden.“ Genau deshalb blieb die Partie bis zum späten 0:2 offen.

Respekt für Marz, Personalsorgen auf beiden Seiten und Lob für den Unparteiischen

Maxell sprach dem Gegner Anerkennung aus und verwies zugleich auf erschwerte Bedingungen: „Marz hat eine gute Mischung, viele talentierte Spieler. Diesmal fehlten ihnen allerdings mehrere gesperrte Stammkräfte – das ist uns natürlich entgegengekommen.“ Auch Pilgersdorf lief nicht in Bestbesetzung auf. „Bei uns haben vier Stammspieler gefehlt“, so der Coach, der den Sieg deshalb als reife Mannschaftsleistung wertete. Ein Wort hatte er auch für das Gespann übrig: „Die Schiedsrichterleistung war sehr korrekt, es gab keine strittigen Szenen.“ Für die kommenden Wochen gab er die Richtung vor: „Wir werden intensiv an der Chancenverwertung arbeiten.“ Mit drei Punkten und einem Zu-null in Marz im Rücken ist die Richtung klar.

II. Liga Mitte: ASK Marz : USC Pilgersdorf - 0:2 (0:1)

  • 94
    Gergely Horvath 0:2
  • 35
    Zsolt Takacs 0:1

 

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