Spielberichte

Marcel Bader (Co-Trainer USC Pilgersdorf): "Die Auswechslungen waren der Schlüssel"

USC Pilgersdorf
ASKÖ Kobersdorf

In der 31. Runde der II. Liga Mitte empfing der USC master design Pilgersdorf den ASKÖ Waldquelle Kobersdorf und feierte nach zwei Rückständen einen 5:3-Heimsieg. Co-Trainer Marcel Bader sprach von einem schwierigen Beginn, ehe seine Mannschaft spät zulegte: "Die Auswechslungen waren der Schlüssel." Besonders wichtig: "Wir haben nicht aufgegeben und weitergemacht." Der Dreier tut im Abstiegskampf gut, zumal Bader anfügte: "Wir wollen die letzten drei Spiele positiv gestalten, um vielleicht noch den Abstieg zu verhindern."


Abstoß: Nahaufnahme auf Ball und Schuhe

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Früher Doppelschlag der Gäste, Pilgersdorf kontert vor der Pause

Die Partie begann aus Sicht der Hausherren denkbar ungünstig. Kobersdorf nutzte die erste heiße Phase eiskalt: Bereits in Minute 5 stellte Attila Szabados auf 0:1, in der 23. Minute erhöhte Gorgö Török auf 0:2. "Das Spiel hat aus unserer Sicht sehr schlecht gestartet", hielt Marcel Bader fest und brachte damit die Anfangsphase auf den Punkt. Pilgersdorf ließ sich davon aber nicht aus der Bahn werfen. Nur drei Minuten nach dem zweiten Gegentreffer traf Richard Mark Gere zum 1:2 (26.), und der Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten: Zsolt Takacs drückte in der 34. Minute zum 2:2 ein. Mit diesem Remis zur Pause hatte sich Pilgersdorf ins Spiel zurückgearbeitet und wieder echte Hoffnung auf Punkte geschöpft.

Nach erneuter Führung der Gäste drehen Pop und Horvath das Match

Der zweite Durchgang begann erneut mit einem Rückschlag für die Heimischen: Tamas Szabo brachte Kobersdorf in der 52. Minute wieder 2:3 in Front. Doch ab rund der 70. Minute griffen die Umstellungen durch den Trainer Dadi Maxell, wie Bader schilderte: "Der entscheidende Moment waren die Auswechslungen. Ab der siebzigsten Minute haben wir durch die Umstellungen besser Fuß gefasst und dann aufgrund guter Kombinationen die Tore geschossen." Der Ausgleich gelang in der 78. Minute durch Alin-Alexandru Pop, derselbe Spieler drehte die Partie in der 86. Minute mit dem 4:3. "Für mich waren vor allem der Ausgleich zum 3:3 und das 4:3, wo wir uns sehr schön freigespielt haben, entscheidend", so der Co-Trainer. In der Nachspielzeit legte Gergely Horvath das 5:3 nach und machte den Deckel drauf. Bader blieb trotz Jubel realistisch: "Es hätte auch noch die Ausgleichschance zum 4:4 gegeben. Also müssen wir froh sein, dass wir das Spiel gezogen haben und die drei Punkte mitnehmen."

Moral, Gegner und Unparteiischer – Bader ordnet ein

In seiner Analyse hob Bader vor allem die Haltung seiner Mannschaft hervor. "Besonders gut funktioniert hat, dass wir nicht aufgegeben haben und nach dem Ausgleichstreffer eine zweite Luft bekommen haben", sagte er, mahnte aber zugleich: "Potenzial sehe ich vor allem im Spiel gegen den Ball." Respekt gab es für den Gegner: "Der Gegner hat trotz der Ausfälle versucht mitzuspielen, hatte individuell sehr gute Spieler und hat sich trotz der vielen Wechsel nicht aufgegeben." Lob erhielt auch das Gespann: "Die Schiedsrichterleistung war gut." Den Unterschied an diesem Abend fasste Bader so zusammen: "Der Unterschied lag in Kleinigkeiten. Der Spielverlauf war passend für uns." In der Tabelle wird Pilgersdorf derzeit im hinteren Bereich geführt (zuletzt Rang 17), Kobersdorf im soliden Mittelfeld. Der Auftrag für den Schlussspurt ist klar, wie Bader betonte: "Wir werden versuchen, die letzten drei Spiele positiv zu gestalten, um vielleicht noch den Abstieg zu verhindern."

II. Liga Mitte: USC Pilgersdorf : Kobersdorf - 5:3 (2:2)

  • 91
    Gergely Horvath 5:3
  • 86
    Alin-Alexandru Pop 4:3
  • 78
    Alin-Alexandru Pop 3:3
  • 52
    Tamas Szabo 2:3
  • 34
    Zsolt Takacs 2:2
  • 26
    Richard Mark Gere 1:2
  • 23
    Gorgö Török 0:2
  • 5
    Attila Szabados 0:1