Zum Auftakt in der II. Liga Mitte hat der SV Forchtenstein beim SV Draßmarkt mit 2:1 gewonnen. Trainer Ronald Spuller sprach nach dem Spiel von einem verdienten Sieg, weil seine Mannschaft die besseren Möglichkeiten hatte, diese nutzte und danach sauber verteidigte. Ausschlaggebend waren für ihn das 1:0 in der 35. Minute und das 2:0 noch vor der Pause, das dem Abend aus seiner Sicht die entscheidende Richtung gab.

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Die Partie bekam aus Sicht der Gäste vor allem im ersten Durchgang ihre Richtung. In der 35. Minute brachte Dino Guc den SV Forchtenstein mit 1:0 in Führung. Ronald Spuller schilderte die Entstehung des Treffers klar: "Das erste Tor war ein Elfmeter von Dino Guc nach einem Foul des Tormanns an Milan Horvath." Dieses 1:0 war für den Trainer mehr als nur die Führung, weil es seiner Mannschaft sichtbar half. "Mit dem 1:0 sind wir dann noch besser ins Spiel gekommen", sagte Spuller. Kurz vor der Pause legte der SV Forchtenstein nach. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte spielte Christoph Krenn einen langen Ball, Dino Guc lief allein aufs Tor zu und traf zum 2:0. So ging es auch in die Kabinen. Der letzte Treffer des Abends fiel erst in der 94. Minute, als Szilard Köfarago für den SV Draßmarkt noch auf 1:2 verkürzte.
In seiner Analyse stellte Spuller nicht nur das Ergebnis, sondern vor allem die Gesamtleistung seiner Mannschaft in den Vordergrund. "Es war ein gutes Spiel von uns", sagte der Trainer nach dem Auftakt. Entscheidend war für ihn, dass seine Mannschaft über die gesamte Spielzeit die besseren Möglichkeiten hatte. "Der Sieg von uns geht in Ordnung, weil wir über das Spiel gesehen die besseren Möglichkeiten gehabt haben und die zum Glück auch genutzt haben." Genau daraus leitete er auch den Unterschied zwischen den beiden Teams ab. Für Spuller war nicht ein einzelner Zufall ausschlaggebend, sondern die Abfolge aus Führung, zweitem Tor und anschließend konzentrierter Arbeit gegen den Ball. "Der entscheidende Unterschied war, dass wir die Tore erzielt haben, in Führung gegangen sind und danach gut verteidigt haben."
Besonders zufrieden war der Trainer des SV Forchtenstein mit der Arbeit seiner Mannschaft in der Defensive. Schon vor dem Spiel sei klar gewesen, worauf es ankommen würde. "Wir haben ganz gut verteidigt. Es war auch das Ziel, dass wir wenig zulassen. Das ist uns gut gelungen", sagte Spuller. Damit sprach er einen Punkt an, den er selbst als Schlüssel für den Auswärtssieg bezeichnete. Ganz ohne Kritik ging seine Einschätzung aber nicht aus. Trotz der zwei Tore durch Dino Guc sah Spuller noch Luft nach oben. Bei der Chancenverwertung und beim Fertigspielen der Aktionen hätten wir das Spiel früher entscheiden können." Auch zum äußeren Rahmen fand er klare Worte. "Die Schiedsrichterleistung war gut. Im Großen und Ganzen war es ein sehr faires Spiel", sagte Spuller und beschrieb damit einen Abend, an dem aus seiner Sicht sportlich vieles in geordneten Bahnen lief.
Zum Auftakt der neuen Saison nimmt der SV Forchtenstein damit drei Punkte aus Draßmarkt mit, und genau die Art dieses Sieges dürfte Ronald Spuller besonders gefallen haben. Seine Mannschaft ging in Führung, legte noch vor der Pause nach und ließ danach wenig zu. Dass der SV Draßmarkt in der Nachspielzeit durch Szilard Köfarago noch zum Anschlusstreffer kam, änderte nichts mehr am erfolgreichen Start. Unter dem Strich bleibt für den SV Forchtenstein aber ein Auftakt, der aus Sicht des Trainers in Ordnung geht und auf einer klaren, nachvollziehbaren Leistung basiert.