Spielberichte

Peter Kaltenegger (Trainer SV Wimpassing): „Die Intensität war der Unterschied“

SV Wimpassing
UFC Pama

In der II. Liga Nord feierte der SV Wimpassing in Runde 22 einen 3:1-Heimsieg gegen den UFC Pama. Nach einem frühen Rückstand arbeiteten sich die Hausherren zurück und stellten noch vor der Pause auf 1:1. Nach dem Wechsel zog Wimpassing das Tempo an und entschied die Partie mit zwei sauber herausgespielten Treffern. „Die Intensität in der zweiten Halbzeit war der Unterschied“, sagte Trainer Peter Kaltenegger – ein Fazit, das zum Spielverlauf passt.


Fußball und Fußballschuh bei Eckball

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Früher Dämpfer, dann die wichtige Antwort

Das Spiel begann mit einem Wachrüttler für Wimpassing: Bereits in der 2. Minute traf Mugove Leroy Munyorove für Pama zum 0:1. Peter Kaltenegger sprach offen von einem eigenen Fehler in der Entstehung und nannte es „einen kleinen Schockmoment“. Der fiel aber nicht lange ins Gewicht. „Nach einem kurzen Schock sind wir gut ins Spiel zurückgekommen und haben versucht, unseren gefälligen Fußball auf den Platz zu bringen“, erklärte der Coach. Seine Mannschaft blieb geduldig, arbeitete sich Schritt für Schritt nach vorne und belohnte sich: In der 19. Minute stellte Daniel Filip Masulovic mit einem direkten Freistoß zum 1:1 und die Balance wieder her. Wimpassing hatte damit den frühen Rückstand ausgebügelt, kontrollierte weite Strecken bis zur Pause und nahm das Remis von 1:1 mit in die Kabinen – ein Zwischenstand, der die Steigerung nach holprigem Beginn gut abbildete.

Nach der Pause giftiger: Berisha dreht auf, Masulovic sorgt für den Deckel

Aus der Kabine kam Wimpassing so, wie es sich der Trainer vorgestellt hatte: „Wir waren giftiger, präsenter in jedem Zweikampf und in jeder Passkombination, und zielstrebiger nach vorne“, fasste Kaltenegger die entscheidende Phase zusammen. Der erhöhte Druck zahlte sich in Minute 67 aus, als Muhamed Berisha das 2:1 markierte. Laut Kaltenegger fielen die Treffer nach „gefälligen Kombinationen über mehrere Stationen“ – genau diese Klarheit im letzten Drittel machte nun den Unterschied. Wimpassing blieb am Drücker und legte nach: In der 81. Minute traf erneut Daniel Filip Masulovic zum 3:1. Der Trainer schilderte die beiden Tore aus Hälfte zwei so: „Beim ersten konnte der Spieler ins leere Tor einschieben, das zweite fiel aus dem Sechzehner, viel Betrieb, gut durchkombiniert und aus spitzem Winkel ins lange Eck – von Masulovic.“ Am Ende stand ein verdienter Heimsieg, der sich vor allem in der Intensität nach der Pause begründete.

„Immer wieder nach vorne“: Lob fürs Team, Respekt für Pama und ein Blick auf die Tabelle

In seiner Analyse hob Kaltenegger zwei Dinge besonders hervor: die Reaktion auf den frühen Nackenschlag und den klaren Schritt nach oben im zweiten Durchgang. „Wir haben uns nicht aufgegeben, sondern an den Erfolg geglaubt“, sagte er, und ergänzte: „Die Intensität, die wir in der zweiten Halbzeit auf den Platz gebracht haben – immer wieder nach vorne, immer wieder hoch gepresst – das war sehr gut.“ Den Gegner sah er mit einem planvollen Ansatz: „Pama ist mit einem klaren Plan ins Spiel gegangen und hat auf Umschaltmomente und Nadelstiche gehofft.“ Auch der Unparteiische bekam Lob: „Der Schiedsrichter war sehr vernünftig, hat eine gute Partie runtergebracht.“ Mit dem Dreier hält Wimpassing nach 22 Runden bei 38 Punkten und Platz drei, während Pama bei 15 Zählern rangiert. Für Wimpassing gilt es nun, die Energie aus der zweiten Halbzeit mitzunehmen – Kalteneggers Maßstab für die nächsten Auftritte ist gesetzt.

II. Liga Nord: Wimpassing : UFC Pama - 3:1 (1:1)

  • 81
    Daniel Filip Masulovic 3:1
  • 67
    Muhamed Berisha 2:1
  • 19
    Daniel Filip Masulovic 1:1
  • 2
    Mugove Leroy Munyorove 0:1