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„Das Unentschieden nehmen wir sehr glücklich mit“ – SV Wimpassing kommt gegen USC Wallern noch zu einem 1:1

SV Wimpassing
USC Wallern

Zum Auftakt in der II. Liga Nord hat sich SV Wimpassing gegen USC Wallern noch ein 1:1 gesichert, doch Trainer Peter Kaltenegger ordnete den Punkt sehr offen ein. Seine Mannschaft hatte Probleme gegen den Ball und im Spielaufbau, war über weite Strecken unter Druck und musste den späten Ausgleich eher als glücklichen Zähler verbuchen.


Fußball hängt im grünen Tornetz

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USC Wallern hatte von Beginn an mehr vom Spiel

Schon in seiner ersten Einordnung ließ Peter Kaltenegger keinen Zweifel daran, wie er die 90 Minuten gesehen hatte. „USC Wallern hat als Aufsteiger aufgezeigt und war über weite Strecken drückend überlegen“, sagte der Trainer von SV Wimpassing. Vor allem ohne Ball und im eigenen Aufbau bekam SV Wimpassing kaum Ruhe in die Partie. Dass es mit einem 0:0 in die Pause ging, änderte an diesem Eindruck wenig. Kaltenegger sprach von einem Spiel, das lange „dahingeplätschert“ sei und „nicht unseren Ansprüchen entsprochen“ habe. Damit war der Ton gesetzt: SV Wimpassing fand nur schwer Zugriff, während USC Wallern über weite Strecken das aktivere Team war.

Nach der Pause wird USC Wallern zwingender

Nach dem Seitenwechsel wurde das Bild noch klarer. Peter Kaltenegger erinnerte an zwei Szenen gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit, in denen SV Wimpassing laut eigener Aussage viel Glück hatte. Zuerst brachte sich die Defensive von SV Wimpassing mit Unsicherheiten selbst in Bedrängnis, am Ende schoss ein Angreifer von USC Wallern auf das leere Tor vorbei. Kurz darauf kombinierte sich USC Wallern über die linke Seite gut durch und traf nur die Unterkante der Latte, von dort sprang der Ball wieder heraus. Für Kaltenegger war klar, dass USC Wallern dranblieb, bis in der 65. Minute Oliver Theiler das 0:1 erzielte. „Das war ein bisschen der Knackpunkt“, sagte der Trainer, weil SV Wimpassing erst nach dem Rückstand mehr für das Spiel getan habe.

Besnik Murseli trifft spät, Kaltenegger bleibt in der Analyse klar

Erst mit dem Rückstand wurde SV Wimpassing zwingender, auch wenn Peter Kaltenegger die eigene Schlussphase nicht schönredete. „Wir haben nicht aufgegeben“, betonte er, und genau das brachte SV Wimpassing zumindest noch einen Punkt. Laut dem Trainer gab es in der zweiten Halbzeit eine Einzelaktion von Besnik Murseli, der am kurzen Eck vorbeisetzte, dazu zwei große Möglichkeiten des eingewechselten Vinko Grgic, die der Tormann von USC Wallern vereitelte. In der Nachspielzeit fiel dann doch noch das 1:1, als Besnik Murseli in der 93. Minute traf. Kaltenegger ordnete auch diesen Treffer nüchtern ein: „Der Ausgleich war eigentlich glücklich, weil wir dann alles auf eine Karte gesetzt haben mit hohen Bällen auf die letzte Linie.“

Ein Punkt zum Start, aber noch viele Baustellen

Die deutlichste Analyse lieferte Peter Kaltenegger danach ohnehin selbst. „Die Kompaktheit gegen den Ball hat gefehlt. Die Abstände waren nicht gut, dadurch haben wir Räume freigegeben, die wir nicht freigeben wollen“, sagte der Trainer von SV Wimpassing. Genau dort sieht er die wichtigste Aufgabe für die nächsten Wochen. „Das muss auf alle Fälle besser werden“, stellte Kaltenegger klar. Gleichzeitig fand er auch deutliche Worte für den Gegner: USC Wallern nehme die Euphorie aus der vergangenen Saison sichtbar mit und sei für ihn „sicher unter den Top sechs“ dieser Meisterschaft einzuordnen. Für SV Wimpassing bleibt damit zum Auftakt zwar ein Punkt, in der eigenen Bewertung aber vor allem die Erkenntnis, dass noch „viele Puzzleteile“ zusammengefügt werden müssen.

II. Liga Nord: Wimpassing : Wallern - 1:1 (0:0)

  • 93
    Besnik Murseli 1:1
  • 65
    Oliver Theiler 0:1