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„Mit einem 2:0 darf man sich nicht ausruhen“ – Deutsch Jahrndorf fängt sich spät und gewinnt 4:2

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ASV Deutsch Jahrndorf
UFC Tadten

In der II. Liga Nord hat sich ASV Deutsch Jahrndorf am Freitagabend in Runde vier gegen UFC Tadten mit 4:2 durchgesetzt. Nach einer klaren ersten Halbzeit schien für die Gastgeber vieles in die richtige Richtung zu laufen, doch nach der Pause wurde es noch einmal eng. Trainer Markus Tschida brachte die wichtigste Lehre des Abends nach dem Schlusspfiff auf den Punkt: „Mit einem 2:0 darf man sich nicht ausruhen.“


Zwei Fußballspieler im Zweikampf

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Nagy bringt die Gastgeber früh auf Kurs

Deutsch Jahrndorf hatte nach den Worten seines Trainers vor der Pause alles gut im Griff. „In der ersten Halbzeit waren wir klar überlegen und konnten das auch in eine 2:0-Führung ummünzen“, sagte Markus Tschida. Genau so entwickelte sich auch das Ergebnis. Frantisek Nagy brachte die Gastgeber in der 22. Minute mit 1:0 in Front und legte in der 32. Minute das 2:0 nach. Damit hatte sich die Überlegenheit auch auf der Anzeigetafel niedergeschlagen. Für Deutsch Jahrndorf war das eine erste Hälfte, in der vieles funktionierte und in der Tadten zunächst nur schwer in die Partie fand.

Tadten erhöht den Druck und kommt zurück

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild aber deutlich. Tschida schilderte die zweite Halbzeit sehr offen: „Tadten attackierte höher, brachte mehr Spieler in die Offensive und kam dann verdient zum 2:2.“ Die Gäste gingen nach dem Rückstand also volles Risiko und wurden dafür belohnt. Rómeó Svarda verkürzte in der 57. Minute auf 2:1, später stellte Lukas Hoffmann in der 74. Minute den Ausgleich her. Aus einem Spiel, das zur Pause stark in Richtung Deutsch Jahrndorf gelaufen war, wurde damit wieder eine völlig offene Partie. Auch Tschida sprach davon, dass seine Mannschaft am Ende „mit einem blauen Auge davongekommen“ sei.

Bodo antwortet spät, Lang macht alles klar

Dass die Partie am Ende dennoch bei Deutsch Jahrndorf blieb, lag an der Reaktion in der Schlussphase. In der 89. Minute stellte David Bodo auf 3:2, ehe Carsten Lang in der Nachspielzeit mit dem 4:2 endgültig den Deckel draufmachte. Vor allem das 3:2 blieb dem Trainer in Erinnerung. „Das Entscheidende, das 3:2, war eine schöne Flanke in den Rückraum des Strafraums von Tadten und eine direkte Abnahme super ins lange Eck“, sagte Tschida. Für ihn war aber nicht nur das Tor selbst wichtig, sondern auch das Verhalten danach: „Ausschlaggebend war auf alle Fälle, dass wir in den letzten fünf Minuten noch einmal gut mit dem Ball umgegangen sind und dann doch noch den Sieg geholt haben.“

Ein Sieg mit klarer Warnung für die nächsten Wochen

Gerade deshalb war Tschida mit dem Auftritt nicht einfach nur zufrieden, obwohl die drei Punkte in Deutsch Jahrndorf blieben. „Wenn man die erste Halbzeit ins Auge fasst, ist eigentlich fast alles sehr gut gelungen. Jedoch hat man in der zweiten Halbzeit gesehen: Wenn man glaubt, man führt 2:0 und kann sich darauf etwas ausruhen, dann ist das nicht ausreichend und man kommt unter Druck“, sagte der Trainer. Große Nebenschauplätze machte er nach dem Spiel keine auf, auch zur Leistung des Schiedsrichters meinte er nur knapp: „Die Schiedsrichterleistung war okay.“ Unterm Strich bleibt für Deutsch Jahrndorf damit ein Heimsieg, der die Mannschaft in der Tabelle vorne hält, aber zugleich eine deutliche Erinnerung daran ist, dass in dieser Liga auch eine klare Führung noch nichts garantiert.

II. Liga Nord: Deutsch Jahrndorf : Tadten - 4:2 (2:0)

  • 93
    Carsten Lang 4:2
  • 89
    David Bodo 3:2
  • 74
    Lukas Hoffmann 2:2
  • 57
    Rómeó Svarda 2:1
  • 32
    Frantisek Nagy 2:0
  • 22
    Frantisek Nagy 1:0