Ein schmaler Platz, viele Duelle um zweite Bälle – so beschreibt Trainer Klaus Guger von UFC Markt Allhau das Auswärtsspiel der II. Liga Süd beim SV Mühlgraben. Am Ende stand ein verdienter 1:0-Erfolg, erzielt nach einer reifen, pragmatischen Vorstellung. Das Goldtor erzielte in der 48. Minute Cristian Cardoso. Für Klaus Guger waren Wachsamkeit und Konsequenz wichtiger als lange Ballbesitzphasen: „Ich würde es als ausgeglichen sehen.“ Inhaltlich überwog dennoch die Zufriedenheit mit der eigenen Marschroute: „Aufgrund der erspielten Torchancen und weil wir wenig zugelassen haben, bin ich sehr zufrieden mit der Umsetzung der Spielanweisung.“ Zugleich formuliert er die klare Hausaufgabe für die kommenden Einheiten: „Auf die Chancenauswertung.“

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Der Rahmen gab die Dramaturgie vor: Weil der Platz in Mühlgraben auffallend schmal war, entwickelte sich ein Spiel, das stark vom Kampf um zweite Bälle und intensiven Zweikämpfen lebte. Klaus Guger brachte es auf den Punkt: „Aufgrund der Platzverhältnisse, weil es ein sehr schmaler Platz ist, ist es viel um zweite Bälle gegangen.“ Das Geschehen kippte über weite Strecken auf keiner Seite klar; beim Ballbesitz sprach der Trainer von einem Gleichgewicht. Entsprechend standen Kompaktheit, Reaktionsschnelligkeit und das Sichern von Abprallern im Vordergrund – mehr Direktheit als ausgedehnte Ballzirkulation.
Die Enge des Feldes machte ruhende Bälle zum Dauerfaktor. Besonders Einwürfe hatten den Charakter von Ecken – mit Gefahr auf beiden Seiten. Genau darauf verwies Klaus Guger: „Weil der Platz sehr schmal war, war jeder Einwurf wie ein Corner – auf beiden Seiten sehr gefährlich.“ Aus der kompakten Ordnung heraus ließ seine Mannschaft wenig zu und spielte sich zugleich zu aussichtsreichen Momenten vor. Das taktische Fazit fiel entsprechend positiv aus: „Aufgrund der erspielten Torchancen und weil wir wenig zugelassen haben, bin ich sehr zufrieden mit der Umsetzung der Spielanweisung.“
In der Chancenbilanz ragten zwei Szenen heraus: ein Lattenpendler bei 0:0 sowie ein Stangenschuss bei 1:0 – letzterer hätte aus Sicht von Klaus Guger die Vorentscheidung bedeuten können. Einmal sorgte eine Abseitsentscheidung für Ärger: „Es gab eine Situation, in der unser Spieler alleine aufs Tor gelaufen wäre; aus meiner Sicht wurde fälschlicherweise auf Abseits entschieden.“ In den Umschaltmomenten registrierte Klaus Guger weder besondere Plus- noch Minuspunkte: „Nein, mir ist nichts besonders positiv oder negativ aufgefallen.“ Der Blick nach vorn ist klar: Effizienz steigern – oder, wie es Klaus Guger selbst zusammenfasst: „Auf die Chancenauswertung.“