Nach intensiven 90 Minuten gegen den SV Olbendorf ordnete Florian Mayer, Co-Trainer von ASKÖ Korkisch Rotenturm, die Partie in der II. Liga Süd als solide, wenn auch nicht hochklassig ein. Aus seiner Sicht war seine Mannschaft über weite Strecken überlegen, ließ jedoch die Vorentscheidung liegen: Beim Stand von 1:0 blieb ein Elfmeter ungenutzt – die große Chance auf das frühe 2:0. Später fiel der Ausgleich, was die Gefühlslage zwischen Ärger über das Verpasste und nüchterner Akzeptanz prägte. Mayer betonte zugleich, dass der Matchplan konsequent umgesetzt wurde. Das Duell der 18. Runde endete 1:1.

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Mayer brachte es auf den Punkt: Rotenturm war über die gesamte Spielzeit die aktivere und spielbestimmende Mannschaft. Ein 2:0 hätte die Partie aus seiner Sicht wohl entschieden. In der Qualitätsanalyse blieb er ehrlich: kein hochklassiges Spiel, dafür eine weitgehend stimmige Umsetzung der Marschroute.
Nach einem 0:0 zur Pause ging Rotenturm in der 61. Minute in Führung – ein Eigentor von Thomas Nebl stellte auf 1:0. Kurz darauf vergab die Heimelf einen Elfmeter; das mögliche 2:0 blieb aus. In der 80. Minute nutzte Olbendorf seine Chance: Ivan Markota traf zum 1:1-Ausgleich. Dabei blieb es bis zum Schluss.
Personell fehlten zwei Akteure: Einer war gesperrt, ein weiterer beruflich verhindert. Beide sollen in der kommenden Woche zurückkehren. Vor dem anstehenden Auswärtsspiel bleibt der Blick pragmatisch: Man wolle auf der konsequenten Umsetzung des Matchplans aufbauen und Punkte mitnehmen. Eine Einzelkritik oder einen überragenden Akteur wollte Mayer nicht herausheben: Weder bei Rotenturm noch bei Olbendorf habe jemand klar herausgeragt. Am Ende steht ein 1:1, das sich für Rotenturm angesichts der vergebenen Elfmeterchance wie eine verpasste Gelegenheit anfühlt.