Ein klarer Auftritt von UFC Markt Allhau bei Bad Tatzmannsdorf in der II. Liga Süd prägte den Ton nach Abpfiff: Sektionsleiter Ewald Musser sprach von einem verdienten Auswärtssieg, lobte die Ruhe seines Teams und die souveräne Leitung am Feld. Er ordnete die frühe 2:0-Führung, das Übergewicht im Ballbesitz und zwei verwandelte Elfmeter ein und blickte mit Respekt auf die nächste Aufgabe – ohne dabei die eigenen Ausfälle zu verschweigen. Zum Schiedsrichter sagte Musser, der Unparteiische habe die Partie im Griff gehabt; die beiden Elfmeter seien klar gewesen, es gab keinen Grund für Aufregung.

Foto: Harald Dostal/fodo.media
Trotz dreier Ausfälle bei den Gästen kippte die Partie früh in ihre Richtung. Joao Vitor Lopez da Silva traf in der 10. und 12. Minute zur schnellen 1:0- und 2:0-Führung und legte damit die Basis. Für die Hausherren verkürzte Dorian Puretic in der 30. Minute auf 2:1, doch noch vor der Pause stellte Cristian Bauer Cardoso in der 35. Minute auf 3:1. Nach dem Seitenwechsel erhöhte erneut Lopez da Silva – in der 58. sowie 63. Minute – auf 4:1 und 5:1 und schnürte damit einen eindrucksvollen Viererpack. Musser schilderte, man sei rasch 2:0 in Führung gegangen und habe die Sache anschließend abgeklärt zu Ende gebracht; das Übergewicht im Ballbesitz habe den Verlauf gut widergespiegelt. Zudem habe man fünf Tore erzielt und vielleicht noch zwei, drei liegen lassen.
Bei ruhenden Bällen blieb es weitgehend unspektakulär. Musser hielt fest, nach zehn Minuten habe es einen gefährlichen Freistoß für den Gegner gegeben – der einzige Standard, der wirklich brenzlig wurde. Offensiv verwiesen die Gäste auf ihre Kaltschnäuzigkeit vom Punkt: Zwei Treffer fielen per Elfmeter, die laut Musser klar waren. In der Spielanlage überwog das Spielerische: Aus seiner Sicht stand eher die Technik im Vordergrund als das Körperliche.
Die klare Auswärtsleistung beim 5:1 ordnete Musser auch vor dem Hintergrund des Kaders ein. Für die nächsten Tage hofft er auf Entspannung: Zwei verletzte Spieler könnten zurückkehren, ein gesperrter Akteur steht sicher wieder zur Verfügung – der Kader soll fürs Wochenende größer werden, sofern nichts dazwischenkommt. Gleichzeitig richtet sich der Blick auf eine deutlich kniffligere Aufgabe: Es werde ganz sicher ein anderes Spiel gegen einen Titelanwärter, aktuell den Tabellenzweiten – eine deutlich härtere Nuss als heute.