In der II. Liga Süd setzte sich der SC HERZ Pinkafeld gegen den SV Olbendorf mit 2:0 durch. Nach wackligen ersten Minuten übernahmen die Hausherren das Kommando, Dario Tadic traf doppelt. Trainer Benjamin Posch sprach von einem souveränen Auftritt ab Minute zehn und hob den Führungstreffer hervor: "Das 1:0 war extrem entscheidend, es hat Ruhe gebracht." Der Erfolg passte zur Marschroute der Pinkafelder: erst stabil bleiben, dann Zielstrebigkeit zeigen – und am Ende die drei Punkte sichern.

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Die Partie begann mit einem forschen Gastauftritt: "Die ersten zehn Minuten war Olbendorf tonangebend, mit mehreren Abschlüssen und einem Lattenkopfball", schilderte Benjamin Posch. Pinkafeld hielt in dieser Phase konsequent dagegen und kam mit den ersten Entlastungsangriffen besser ins Spiel. Ab dann kippte die Begegnung sichtbar in Richtung der Heimischen. In Minute 30 brach Dario Tadic den Bann und stellte auf 1:0 – der wichtige erste Treffer, den sich Poschs Team mit dem verbesserten Zugriff erarbeitet hatte. Zur Pause stand es 1:0. Nach dem Seitenwechsel blieben die Gastgeber am Drücker und ließen hinten wenig zu. "Ab der zehnten Minute bis zum Ende war das ein sehr souveräner Auftritt, wir waren die klar bessere Mannschaft", so Posch, der auch auf die eigene Offensivgefahr verwies: "Wir hatten ebenfalls drei Stangen- beziehungsweise Lattentreffer." In der 83. Minute machte Tadic mit seinem zweiten Tor des Abends den Deckel drauf – 2:0, Endstand.
Als Knackpunkt sah der Pinkafelder Trainer das Bestehen der frühen Druckphase. "Nachdem wir dem Druck in den ersten zehn Minuten standgehalten und richtig gut verteidigt haben und danach zu Entlastungsangriffen gekommen sind, war mir klar, dass das heute positiv endet", erklärte Posch. Der Führungstreffer passte genau in diese Entwicklung: "Das 1:0 war extrem entscheidend – nicht nur für den Spielverlauf, sondern um Ruhe reinzubekommen und mit Selbstvertrauen weiterzuspielen." Besonders wichtig war ihm die Art, wie seine Mannschaft auftrat: "Die größte Stärke war heute definitiv das Team als Team. Die Jungs sind unserem Stil treu geblieben und haben zudem gemeinsam super verteidigt. Vor allem nach den unglücklichen Ergebnissen der letzten beiden Wochen war das richtig cool und nicht selbstverständlich." Verbesserungspotenzial bleibt dennoch: "Es gibt immer Kleinigkeiten, an denen wir arbeiten. Aber im Großen und Ganzen war das ein Spiel, wie wir uns das vorstellen – unabhängig vom Ergebnis."
Respekt gab es vom Coach für den Gegner: "Wir wussten, dass Olbendorf eine extrem starke Mannschaft mit sehr guten Einzelspielern ist. Das hat man gesehen – sie haben es uns richtig schwer gemacht, ihre Qualität war sichtbar." Zur Schiedsrichterleistung wollte Posch keine Debatte eröffnen: "Es gibt immer Situationen, die man besser lösen kann, aber wir wollen auf uns schauen und das Spiel so gestalten, dass es egal ist, wenn einmal Fehlentscheidungen passieren." Die Marschroute bleibt klar, auch als Botschaft an die Fans: "Für uns ist wichtig, dass wir zu jeder Zeit auf uns schauen und auf die Dinge, die wir beeinflussen können. Die Jungs betrachten jedes Spiel für sich und gestalten es bestmöglich – unser Entwicklungsprozess geht in eine gute Richtung. Ein großer Dank geht auch an unseren Platzwart, Walter Öhl, und sein Team. Der Platz ist in einem traumhaften Zustand."