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Andreas Konrad (Co-Trainer SV Marsch Neuberg): 'Das 2:1 ganz knapp vor Schluss war spielentscheidend'

SV Stegersbach
SV Neuberg

In der II. Liga Süd feierte der SV Marsch Neuberg beim SV Stegersbach einen 2:1-Auswärtssieg. Früh brachte Raffael Radakovits die Gäste in Front, nach der Pause glich ein unglückliches Eigentor von Maximilian Posch aus, ehe Toni Kurecki kurz vor Schluss den entscheidenden Treffer setzte. Co-Trainer Andreas Konrad sprach von einem Arbeitssieg mit viel Herz: „Das 2:1 ganz knapp vor Schluss war spielentscheidend, und insgesamt haben wir mit Leidenschaft sehr gut verteidigt und verdient gewonnen.“


Torwart in Scharz und Neonorange legt sich den Ball für einen Abstoß zurecht

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Frühe Führung, Ausgleich – und Kureckis späte Antwort

Neuberg erwischte den besseren Start in diese Partie der 25. Runde und nutzte die erste echte Gelegenheit eiskalt: In Minute 15 traf Raffael Radakovits zum 0:1 und gab den Gästen den erhofften Rückenwind. Bis zur Pause hielt die Führung, auch weil die Defensive konzentriert arbeitete. Nach dem Seitenwechsel zog Stegersbach an, der Druck wurde größer – und in der 68. Minute fiel der Ausgleich: Ein unglückliches Eigentor von Maximilian Posch stellte auf 1:1. Neuberg ließ sich davon nicht aus der Bahn werfen. „Im Großen und Ganzen war Stegersbach die spielstärkere Mannschaft, aber wir haben mit Herz und Leidenschaft sehr gut verteidigt“, betonte Co-Trainer Andreas Konrad. Genau diese Geduld zahlte sich am Ende aus: In Minute 84 traf Toni Kurecki zum 1:2 und sorgte damit für die Entscheidung. „Das 2:1 ganz knapp vor Schluss war spielentscheidend“, so Konrad.

„Kollektivleistung“: Konrad lobt Herz, Laufbereitschaft und Disziplin

In der Analyse hob Andreas Konrad weniger Einzelspieler hervor als vielmehr das gesamte Gefüge. „Gestern war es eine kollektive Mannschaftsleistung, jeder hat mit Herz und Leidenschaft verteidigt und wir haben eine sehr große Laufbereitschaft gezeigt“, erklärte der Co-Trainer. Dass sein Team über weite Strecken verteidigte, störte ihn nicht – im Gegenteil: Genau das war an diesem Abend der Schlüssel. Konrad formulierte es klar: „Aufgrund dessen haben wir verdient gewonnen.“ Die Gäste blieben eng an den Gegenspielern, verschoben diszipliniert und warteten auf den Moment, um zuzustechen. Verbesserungsbedarf sieht Konrad trotz des Dreiers immer: „Es gibt immer Potenzial.“ Doch an diesem Spieltag passte aus seiner Sicht das Gesamtpaket – vom Anlaufen bis zur Kompaktheit im eigenen Drittel und der Effizienz in den entscheidenden Szenen.

Respekt für Stegersbach und ein klarer Plan trotz Ausfällen

Konrad fand deutliche Worte des Respekts für den Gegner. „Stegersbach ist eine sehr gute Mannschaft und sie sind nicht umsonst bis zum gestrigen Spiel an der Tabellenspitze gestanden. Sie sind spielerisch sehr gut und haben sehr gute Einzelspieler“, sagte der Co-Trainer. Diese Einschätzung gab auch die Partie her: Die Hausherren hatten über Phasen mehr vom Spiel, Neuberg antwortete mit Organisation und Willen. Umso höher ordnet Konrad den Auswärtssieg ein, denn seine Mannschaft musste einige Ausfälle verkraften. „Wir haben im Vorfeld gewusst, wie wir das Spiel anlegen müssen“, erklärte er. Es war der Plan, kompakt zu bleiben, sauber zu verteidigen und auf Umschaltmomente zu lauern – genau in dieser Reihenfolge. Dass Neuberg den Siegtreffer erst in der Schlussphase setzte, passte somit zum Matchplan, den die Gäste diszipliniert durchzogen und bis in die Schlussphase trugen.

Kein Aufreger, klare Linie – und der Blick auf die Tabelle

Ein weiterer Punkt, der den Abend rund machte: Es gab keine Nebengeräusche. „Die Leistung des Schiedsrichters war sehr gut und es gab aus meiner Sicht keine strittigen Situationen“, stellte Konrad klar.

Sportlich bedeutet der Dreier viel, vor allem gegen ein Topteam der Liga. Laut aktueller Tabelle hält Neuberg nach 25 Runden bei 27 Punkten und rangiert auf Platz 13, während Stegersbach mit 52 Zählern auf Platz zwei liegt. Für Konrad und sein Team zählt nun, den Schwung mitzunehmen: dieselbe Geschlossenheit, dieselbe Laufbereitschaft – und wieder so eiskalt zuschlagen, wenn sich die Chance bietet.

II. Liga Süd: Stegersbach : Neuberg - 1:2 (0:1)

  • 84
    Toni Kurecki 1:2
  • 68
    Eigentor durch Maximilian Posch 1:1
  • 15
    Raffael Radakovits 0:1

 

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