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„Klassenerhalt geschafft – nächste Saison soll es aber besser werden“: Mayer richtet den Blick bei Rotenturm nach vorne

ASKÖ Rotenturm

Nach einem zähen Jahr in der II. Liga Süd hat ASKÖ Korkisch Rotenturm mit Rang 14 den Klassenerhalt fixiert – aber mehr war für die Rotenturmer nicht drin. Co-Trainer Florian Mayer blickt offen zurück, spricht von 13 Unentschieden, einer starken Frühjahrs-Serie ohne Niederlage zum Start – und erklärt, warum nun ein Umbruch mit neuem Trainer und mehreren jungen Spielern ansteht. Aktuell ist trainingsfrei, Ende Juni startet die Vorbereitung auf eine stabilere Saison.


Ball auf Rasen

Foto von Michael Wright auf Unsplash

Vom Tief im Herbst zur Rettung im Frühjahr

Florian Mayer macht keinen Hehl daraus, wie hart die Monate waren: „Alles in allem war es eine schwierige Saison. Vor allem der Herbst war sehr schwierig und wir waren am letzten Tabellenrang.“ Die Entwicklung spiegelt auch der Verlauf wider: Von Platz 10 zu Saisonbeginn rutschte Rotenturm zwischenzeitlich bis auf 16 ab, ehe das Team im Frühjahr wieder Tritt fasste und sich Schritt für Schritt auf Rang 14 rettete. „Wir sind in die Winterpause mit dem klaren Ziel Klassenerhalt gegangen. Das haben wir geschafft“, sagt der Co-Trainer. Entscheidender Baustein war der Start ins Frühjahr: „Wir hatten eine gute Serie, in der wir keine Spiele verloren haben.“ 

Personalumbau: Neuer Trainer, junge Spieler und klare Linie

Inhaltlich richtet Mayer den Blick nach vorne – und erklärt die Marschroute für den Sommer. „Bei den Legionären haben wir uns von zwei Spielern fix getrennt. Da gibt es aber noch keine Neuzugänge zu vermelden“, sagt er. Gleichzeitig wird auf Kontinuität gesetzt: „Der Stamm an Österreichspielern bleibt beim Team. Das ist das Allerwichtigste.“ Der nächste Schritt ist die Verjüngung des Kaders: „Wir haben einige junge Spieler im Kader sowie welche, die zum Kader stoßen werden. Die sollen in der Kampfmannschaft Fuß fassen.“ Zentral ist dabei die neue sportliche Leitung: „Es wird einen neuen Trainer geben. In den nächsten Wochen werden personelle Entscheidungen getroffen.“ Die Vorbereitung startet Ende Juni – akribisch, wie Mayer betont –, mit dem Ziel, die vielen Unentschieden künftig in Siege zu drehen.

Verletzungsstatus, Trainingspause und der Blick auf die Konkurrenz

In Sachen Personal gibt es zwei klare Updates. „Es gibt einen Spieler, Salih Gashi, der von einer Langzeitverletzung betroffen ist. Er wird vielleicht im September oder Oktober ins Mannschaftstraining einsteigen, ein Comeback ist eher in der zweiten Saisonhälfte realistisch“, erklärt Mayer. Zudem fällt Elias Kopfer nach Bänderriss im Knöchel noch bis Ende Juli aus: „Er wird dann wieder ins Training einsteigen. Ansonsten sind alle Spieler soweit fit.“ Aktuell ist trainingsfrei, ehe Ende Juni die Vorbereitung beginnt. Das Ziel formuliert Mayer ohne Umweg: „Wir wollen in der neuen Saison definitiv besser abschneiden und einen gesicherten Mittelfeldplatz anstreben.“ Beeindruckt hat ihn heuer vor allem der Champion: „Pinkafeld hat eine starke Frühjahrsaison gespielt und ist aus meiner Sicht verdient aufgestiegen. Sie konnten bei uns in der vorletzten Runde den Meistertitel fixieren und feiern.“