In der II. Liga Süd hat sich der SV Redlove Kukmirn mit Rang drei in der Spitzengruppe festgesetzt. Co-Trainer Christoph Zach zieht deshalb ein positives Fazit: Das Top-drei-Ziel wurde erreicht, die Stimmung im Verein ist laut ihm sehr gut und auch der Sommer soll mit vier neuen Spielern aus der Umgebung geordnet weitergehen. Trotz zweier Abgänge sieht Zach den Klub damit weiter gut aufgestellt.

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Dass Christoph Zach mit dem Abschneiden zufrieden ist, lässt sich auch am Saisonverlauf gut ablesen. Kukmirn startete zunächst auf Rang sieben, arbeitete sich dann aber rasch nach vorne und war schon früh konstant in der erweiterten Spitzengruppe zu finden. Ab Runde sieben stand die Mannschaft unter den Top drei, zwischen Runde 11 und 14 sogar ganz oben. Am Ende blieb Rang drei mit 55 Punkten, also genau jener Bereich, den man intern angepeilt hatte. Zach formulierte das entsprechend klar: "Wir waren sehr zufrieden, dass wir unter die Top drei gekommen sind. Das war auch unser Ziel." Auch wenn die letzten fünf Partien mit einem Sieg, einem Remis und drei Niederlagen nicht mehr ganz so rund verliefen, ändert das nichts daran, dass Kukmirn über die gesamte Saison hinweg vorne mitgemischt hat.
Im Sommer bleibt der Kern der Mannschaft laut Zach weitgehend zusammen, ganz ohne Veränderungen geht es aber nicht. Der Co-Trainer sprach von zwei Abgängen, die man einplanen muss: Ein Spieler beendet seine Karriere, ein weiterer wechselt nach Pinkafeld. Viel Unruhe will man daraus in Kukmirn aber nicht entstehen lassen, weil auf der anderen Seite bereits Verstärkung da ist. "Wir haben schon vier Spieler aus der Umgebung geholt, die für die Kadererweiterung sind, und vielleicht kommt der ein oder andere noch dazu", sagte Zach. Auch im Trainerteam gibt es keine Änderungen, was für Kontinuität spricht. Dazu kommt, dass personell derzeit niemand ausfällt. "Momentan ist keiner verletzt. Unser Trainer kann momentan aus dem Vollen schöpfen", so Zach, der damit eine gute Ausgangslage für die Vorbereitung beschreibt.
Mindestens so wichtig wie die Kaderplanung ist für Kukmirn offenbar das Klima rund um die Mannschaft. Genau dort setzt Zach in seinem Rückblick einen deutlichen Punkt. "Die Stimmung ist sehr gut in unserer Mannschaft", sagte er und ergänzte, dass "das Verhältnis zwischen Vorstand, Trainerteam, Spielern und Zuschauern sehr gut ist". Diese Ruhe im Umfeld soll nun in die nächsten Wochen mitgenommen werden. Viel Konkretes vom Platz gibt es naturgemäß noch nicht zu berichten, weil der offizielle Trainingsstart erst bevorsteht. Laut Zach läuft in dieser Woche noch ein Heimprogramm, erst am Montag beginnt die Mannschaft wieder gemeinsam zu trainieren. Einen Maßstab für die kommende Saison nennt er dennoch: "Am meisten beeindruckt hat uns trotzdem Pinkafeld. Sie haben den Rückstand noch aufgeholt und sind zum Meistertitel gekommen." Für Kukmirn ist das kein Nebensatz, sondern ein Hinweis darauf, woran sich ein Spitzenteam in dieser Liga orientiert.