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ASV Tobaj: Pigel setzt zum Start auf Fitness und frische Impulse im Angriff

ASV Tobaj

Beim ASV Gemeinde Tobaj beginnt nach Platz fünf in der II. Liga Süd ein bodenständiger Neustart. Johann Pigel, Trainer des ASV Gemeinde Tobaj, hält sich im Gespräch mit Ligaportal mit Urteilen über die Vergangenheit zurück, weil er erst seit Juli im Amt ist. Dafür sagt er klar, worauf es ihm ankommt: mehr körperliche Stabilität, zwei zusätzliche Optionen im Angriff und das Ziel, auch in der kommenden Saison wieder im oberen Drittel mitzuspielen.


Fußballspieler ganz in Grün gekleidet

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Ein neuer Trainer übernimmt ohne langen Rückblick

Die Ausgangslage in Tobaj ist schnell beschrieben: Der Verein hat die vergangene Meisterschaft auf Rang fünf beendet, Pigel selbst ist aber noch zu kurz da, um die abgelaufene Saison ausführlich einzuordnen. „Kann ich leider nicht beantworten. Ich bin erst seit Juli Trainer in Tobaj“, sagt der neue Coach offen. Viel Rückschau gibt es vor dem Saisonstart also nicht. Stattdessen liegt der Fokus auf dem, was sich jetzt beeinflussen lässt. Das betrifft in erster Linie die Arbeit am Platz. „Schwerpunkt ist die körperliche Fitness für die kommende Saison“, sagt Pigel. Viel mehr wollte der Trainer in diesem frühen Stadium noch nicht ausführen, doch die Stoßrichtung ist klar: Der ASV startet mit den Grundlagen. Nach Platz fünf soll die Mannschaft zunächst körperlich auf ein stabiles Niveau gebracht werden. Darauf baut dann der Rest auf.

Zwei neue Angreifer, dazu der Ausfall des Kapitäns

Im Kader selbst sind die ersten Veränderungen überschaubar, aber gezielt. „Es gibt zwei neue Spieler“, sagt Pigel. Mit Roman Rascher und Julian Laki kommen zwei Offensivspieler vom SV Güssing nach Tobaj, beide sind im Angriff zuhause. Der Verein verstärkt damit jene Zone, in der Spiele im engen Ligabetrieb oft entschieden werden. Noch nicht vollständig ist hingegen der Überblick über die Abgänge. Auch hier machte Pigel keinen Hehl daraus, dass er sich nach seinem Amtsantritt erst einarbeiten muss. Dafür steht schon ein personelles Thema fest, das den Start in die neue Saison beeinflussen wird: Kapitän Michael Schendl fällt vorerst aus. „Er wird circa sechs bis acht Wochen ausfallen“, erklärt Pigel über den Seitenbandeinriss seines Führungsspielers. Für die ersten Wochen bedeutet das einen empfindlichen Verlust, weil damit nicht nur ein Stammspieler, sondern auch eine zentrale Figur innerhalb der Mannschaft fehlt.

Abseits des Kaders bleibt es ruhig. Änderungen im Trainerteam gibt es laut Pigel nicht, auch aus dem Vereinsumfeld meldete er keine größeren Neuerungen. Ein Fixpunkt steht dennoch an: Anfang August feiert der Verein sein zehnjähriges Jubiläum.

Das Ziel bleibt klar umrissen

Sportlich formuliert der neue Trainer seine Vorgabe ohne Umschweife. „Unser Ziel ist es, im oberen Drittel dabei zu sein“, sagt Pigel. Das ist kein Angriff auf die Spitze, aber eine klare Messlatte. Nach Platz fünf bewegt sich Tobaj damit weiterhin in jenem Bereich, in dem man sich auch zuletzt eingeordnet hat.

Für die Fans bedeutet das vorerst vor allem eines: kein lauter Neustart, sondern ein nüchterner Aufbau. Mit Pigel kommt ein Trainer, der zuerst die Basis stärken will, mit Rascher und Laki neue Alternativen für den Angriff erhält und zugleich den Ausfall von Kapitän Schendl auffangen muss. In Tobaj ist derzeit noch manches offen. Umso klarer ist die Linie für die ersten Wochen: körperlich zulegen, den neuen Kader finden und sich rasch wieder dort einordnen, wo der Verein auch künftig mitspielen will – im oberen Drittel der Liga.