In der II. Liga Süd hat SK Unterschützen am Samstag gegen UFC Markt Allhau mit 3:0 gewonnen und sich damit ein Stück weit aus einer schwierigen Phase gearbeitet. Trainer Patrick Tölly sah genau das, was er nach der Trainingswoche eingefordert hatte: eine frühe Führung, viel Kontrolle am Ball und hinten einen Auftritt, der das spätere Zu-null über die gesamte Spielzeit hinweg sehr gut erklärte.

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Der Plan der Gastgeber ging früh auf. Tölly hatte vor dem Spiel das Ziel ausgegeben, rasch in Führung zu kommen und damit die Kontrolle an sich zu ziehen, und genau das passierte auch. Marcell Toth brachte Unterschützen in der 9. Minute mit der ersten richtigen Torchance 1:0 in Führung. Für den Trainer war das ein wichtiger Punkt, weil seine Mannschaft danach ruhiger und klarer spielen konnte. Ganz erledigt war die Partie für ihn zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht. „Es ist immer ein enges Spiel, die Details entscheiden. Natürlich war es gut, dass wir mit der ersten richtigen Torchance gleich in Führung gegangen sind. Danach konnten wir das Ganze etwas kontrollierter angehen“, sagte Tölly. Noch vor der Pause erhöhte Jonathan Pahr in der 36. Minute auf 2:0, und als Toth nach dem Seitenwechsel in der 59. Minute seinen zweiten Treffer zum 3:0 nachlegte, war der Vorsprung schließlich deutlich.
Dass Unterschützen die Partie über weite Strecken im Griff hatte, erklärte Tölly nicht nur mit dem Spielstand, sondern vor allem mit der Art und Weise. Markt Allhau stellte sich nach seiner Einschätzung wie erwartet defensiv auf und versuchte, die Mitte dichtzumachen. Die Antwort darauf sei in der Trainingswoche vorbereitet worden, auch mit klaren Aufgaben für einzelne Spieler. „Wir haben nach einer guten Trainingswoche versucht, unser Spiel aufzuziehen und die Kontrolle zu übernehmen“, sagte der Trainer. Besonders zufrieden war er mit der Sicherheit am Ball, die er im Vergleich zu den vorangegangenen Wochen verbessert sah. Dazu kam die Arbeit gegen den Ball. „Ausschlaggebend war die Einstellung der Mannschaft und die Sicherheit am Ball. Hinten waren wir in der tiefen Verteidigung sehr gut und haben versucht, die Konter so schnell wie möglich zu unterbinden“, so Tölly. Genau diese Mischung aus Ruhe im eigenen Spiel und Disziplin gegen den Ball war aus seiner Sicht die Grundlage dafür, dass Markt Allhau nur selten wirklich gefährlich werden konnte.
Das 3:0 passte für Tölly auch deshalb gut ins Bild, weil seine Mannschaft dem Gegner über die gesamte Spielzeit nur wenig anbot. „Dieses Zu-null beschreibt es eigentlich sehr gut“, sagte er und verwies darauf, dass bis auf wenige kleinere Möglichkeiten kaum etwas zugelassen worden sei. Selbst die Rote Karte gegen Nico Portschy in der 78. Minute änderte am klaren Heimsieg nichts mehr. Auffällig war für den Trainer daneben auch die Leistung des Unparteiischen. „Nach vielen mauen Wochen muss man das hervorheben: Das war eine tolle Schiedsrichterleistung. Er hatte immer die Kontrolle über das Spiel und ließ keine Unklarheiten aufkommen“, meinte Tölly. Trotz des klaren Erfolgs wollte er den Sieg nicht als fertige Geschichte verstanden wissen. Wichtig ist, dass der komplette Kader zusammenkommt und wir konsequent an unseren Inhalten weiterarbeiten“, sagte er. Umso mehr gefiel ihm, was seine Mannschaft an diesem Nachmittag zeigte: „Ich gratuliere meiner Mannschaft. Man hat schon unter der Woche gespürt, dass sie diese Woche ein anderes Gesicht zeigen will.“ Der Heimsieg war damit nicht nur ein klarer Dreier, sondern für Unterschützen auch ein Schritt zurück zu dem Auftritt, den sich der Trainer zuletzt wieder gewünscht hatte.