Im Abstiegskampf der Burgenland-Energie-Landesliga spitzt sich die Lage weiter zu: Auf dem Sportplatz in Deutschkreutz kam es in der 19. Runde zum nervenaufreibenden Duell zweier gefährdeter Teams. Die Hausherren empfingen den ASV Siegendorf, beide Mannschaften zuletzt mit kleinen Lebenszeichen, aber weiterhin tief im Tabellenkeller gefangen. Der überraschende Sieg des FC in Bad Sauerbrunn und das erkämpfte Remis des ASV gegen Pama machten zwar Hoffnung, an der Ausgangslage änderte das jedoch wenig: Nur ein Sieg konnte den ersehnten Befreiungsschlag bringen und im Abstiegskampf etwas Luft verschaffen.
Von Beginn an entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der zunächst keine Mannschaft klare Vorteile erspielen konnte. Dennoch gingen die Hausherren bereits in der 17. Minute in Führung: Nach einem Elfmeter von David Thumberger konnte ASV-Keeper Jakub Krepelka zunächst noch parieren, beim Nachschuss war er jedoch chancenlos und Deutschkreutz stellte auf 1:0. In der Folge verzeichneten die Hausherren einige vielversprechende Umschaltmomente, spielten diese jedoch nicht konsequent zu Ende. Die Gäste aus Siegendorf hatten zwar phasenweise mehr vom Spiel und eine leichte optische Überlegenheit, konnten daraus jedoch keine zwingenden Torchancen herausspielen. So ging es mit einer knappen 1:0-Führung für Deutschkreutz in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung lange Zeit offen, ohne dass sich eine der beiden Mannschaften entscheidende Vorteile verschaffen konnte. Beide Teams suchten zwar den Weg nach vorn und bemühten sich um offensive Akzente, zwingende Torchancen blieben jedoch auf beiden Seiten rar. Viele Angriffe wurden frühzeitig unterbunden oder endeten spätestens am Strafraum, weil es an der letzten Genauigkeit fehlte. So entwickelte sich eine umkämpfte zweite Halbzeit, in der Einsatz und Wille zwar auf beiden Seiten vorhanden waren, die großen Offensivmomente jedoch ausblieben. Am Ende brachte Deutschkreutz den knappen Vorsprung über die Zeit und durfte sich über drei enorm wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt freuen.
„Mit dem Erfolg im Rücken vom letzten Wochenende, sind wir gut ins Spiel gekommen. Wir wollten defensiv aus einer gesicherten Abwehr herausspielen, auch wenn diese Spielweise zu Hause nicht gut aussehend, aber effektiv ist. In unserer momentanen Situation zählt nicht das schöne Spielen, sondern gewonnene Punkte sind wichtig.“