Der SV Rechnitz, Tabellendritter der II. Liga Süd setzte sich im BFV-Cup gegen den Tabellen-Vorletzten USV Neuhaus am Klausenbach mit 2:0 durch und zog in die nächste Runde ein. Vor rund 90 Zuschauern in der Geschriebenstein-Arena hielt die Defensive der Gäste eine Halbzeit lang stand, ehe Florian Kurtz mit einem Doppelpack kurz nach dem Seitenwechsel die Weichen auf Sieg stellte. Rechnitz brachte den Vorsprung anschließend souverän über die Zeit.

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Von Beginn an prägten intensive Zweikämpfe die Begegnung. Bereits in der achten Minute kam der Gästetorhüter Stefan Bauer weit aus seinem Strafraum, um den Ball per Kopf zu klären, und prallte dabei mit einem Rechnitzer Spieler zusammen. Der Schiedsrichter Josef Haider entschied auf Freistoß für Neuhaus.
Die Hausherren kombinierten sich in der Folge immer wieder nach vorn, fanden gegen die gut organisierte Gästeabwehr aber zunächst kein Durchkommen. Neuhaus verteidigte im letzten Drittel aufmerksam und konnte die Angriffe der Heimischen abfangen.
In der 32. Minute wäre Rechnitz beinahe auf ungewöhnliche Weise in Führung gegangen: Als Goalie Bauer den Ball herausspielen wollte, setzte Nino Werderitsch energisch nach. Der Abpraller landete fast im Tor. Ein Treffer blieb allerdings aus, womit es beim torlosen Pausenstand blieb.
Nach dem Seitenwechsel nahm die Partie rasch Fahrt auf. In der 51. Minute konnte sich Florian Kurtz im Strafraum frei drehen und den leicht aufspringenden Ball mit einem platzierten Abschluss zur 1:0-Führung verwerten. Nur eine Minute später setzte Stefan Resetar den nächsten Schuss knapp über das Gehäuse.
Rechnitz blieb am Drücker und legte umgehend nach: In der 53. Minute traf Kurtz erneut und schnürte damit seinen Doppelpack. Innerhalb weniger Minuten hatten sich die Hausherren einen beruhigenden Vorsprung erarbeitet.
Neuhaus versuchte anschließend, offensiv mehr Akzente zu setzen, doch Rechnitz verteidigte die Führung souverän. In der 78. Minute hätte der eingewechselte Peter Gergö bereits alles klarmachen können, ließ die große Möglichkeit auf das 3:0 allerdings ungenutzt.
Vier Minuten später fanden die Gäste ihre bis dahin beste Gelegenheit auf den Anschlusstreffer vor. Der Abschluss verfehlte jedoch knapp das Gehäuse der Hausherren. So blieb es bis zum Schlusspfiff in der 94. Minute beim 2:0 und Rechnitz durfte über den Cupaufstieg jubeln.