In der vorletzten Runde der Meisterschaft in der 1. Klasse D konnte der SV Bad St. Leonhard einen 4:5 Auswärtssieg beim ASKÖ Mittlern fieren. Damit kann Bad St. Leonhard weiter von der Relegation träumen und hält die SAK Amateure weiter auf einen zwei Punkte Abstand. Das Spiel an sich war aber nichts für schwache Nerven.
In der ersten Halbzeit hatten beide Mannschaften einen sogenannten "Tag der offenen Hintertür". Bereits in der 13. Minute ging Mittlern durch ihren Topscorer Christopher Hober mit 1:0 in Führung. Nur eine Minute später egalisierten die Gäste die Führung aber wieder, denn Richard Kois traf zum 1:1. Mittlern machte in Halbzeit eins ganz klar das Spiel und die Gäste verlagerten sich auf Konter. In der 31. und 36. Minute konnte der SV Bad St. Leonhard durch Tore von Herbert Theuermann und Mario Freitag mit 1:3 in Führung gehen. Doch durch zwei Unachtsamkeiten, Trainer Fritzl sprach von zwei "Schülertoren", konnte Mittlern durch Hober (40.) und Jürgen Lamprecht (43.) wieder den Ausgleich herstellen. Mit dem 3:3 ging es dann auch in die Kabinen.
In der zweiten Halbzeit gab zuerst Bad St. Leonhard mächtig Gas und in der 56. Minute konnten sie auch durch Martin Samwald mit 3:4 in Führung gehen. In der 60. Minute gab es einen Ausschluss gegen Mittlern, denn Johann Opietnik musste mit der Ampelkarte vorzeitig unter die Dusche. Als in der 70. Minute Richard Kois nach schöner Vorarbeit von Christian Ragger, dem besten Mann am Platz, das 3:5 erzielte, dachte wohl jeder dass das Spiel damit entschieden sei. Doch bei Bad St. Leonhard riss der Faden danach vollkommen und als Christopher Hober in Minute 75 nochmals den Anschlusstreffer zum 4:5 erzielte, er verwertete einen Elfmeter gekonnet, wurde das Spiel nochmals völlig heiß. Mittlern gab mit zehn Mann am Platz nochmals Alles, doch es blieb bis zum Schlusspfiff beim 4:5 für die Gäste.
Bernhard Fritzl, Trainer des SV Bad St. Leonhard: "Ein Wahnsinn, was für eine Nervenschlacht. Wir haben uns einige Tore selbst gemacht, das waren Tore wie sie nur Schüler bekommen und haben noch dazu fünf tausenprozentige Möglichkeiten vergeben. Mittlern war ein sehr starker Gegner und hat uns voll gefordert. Mit der Moral meiner Mannschaft bin ich sehr zufrieden und es ist wichtig, dass wir es noch immer aus eigener Kraft schaffen können. Große Wermutstropfen sind aber die Gelbsperren von Bauer und Theuermann."
von Redaktion