Deutlicher Auswärtssieg in der 1. Klasse Mitte: Der Schiefling gewann bei ATUS Feistritz/R. mit 4:0 und lag zur Pause bereits 1:0 vorne. Trainer Christopher Hafner sprach nach dem Spiel von einem reifen Auftritt, der früh in die richtige Richtung lief: „Wir haben von der ersten Minute die Zweikämpfe angenommen, sind schnell in Führung gegangen und haben das Spiel über weite Strecken kontrolliert.“ Am Ende sorgten klare Abschlüsse für einen verdienten Dreier.

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Schiefling erwischte den besseren Start, suchte von Beginn an die Zweikämpfe und setzte Feistritz unter Druck. Der Lohn kam früh: In Minute 7 traf Sarino Zöttl zum 0:1. Das frühe Tor gab Sicherheit, zur Halbzeit stand es 0:1. Nach dem Seitenwechsel legte der Tabellenführer zu: Adrian Stroj stellte in der 57. Minute auf 0:2 und schnürte in der Schlussphase (84.) den Doppelpack. In der 89. Minute setzte Aleksa Jevtimijevic mit dem 0:4 den Schlusspunkt eines auswärts abgeklärten Auftritts.
Für Christopher Hafner war der schnelle Führungstreffer der Schlüssel zum Auswärtssieg. „Das 1:0 in der Anfangsphase war spielentscheidend. Da hatten wir das nötige Selbstvertrauen und haben das Spiel über weite Strecken dominiert“, sagte der Trainer. Besonders hob er die Arbeit gegen den Ball und den Spielaufbau hervor: „Die Zweikämpfe haben wir gut angenommen und von hinten sicher ausgespielt. So konnten wir schnell nach vorne spielen.“ Luft nach oben sieht er bei der Verwertung: „Wir haben wieder einige Chancen vernebelt, da müssen wir an der Toreffizienz weiterarbeiten.“ Diskussionsstoff lieferte aus seiner Sicht eine Szene in der zweiten Hälfte: „Raphael Tusch schießt aus kurzer Distanz aufs leere Tor, der Verteidiger wehrt mit der Hand ab – glasklarer Elfer. Den haben wir nicht bekommen.“ Insgesamt sprach Hafner dennoch von „einer passablen Schiedsrichterleistung“.
Warum der Sieg am Ende so deutlich ausfiel, begründete Hafner mit der klaren Zielstrebigkeit seiner Mannschaft: „Wir waren einfach kaltschnäuziger und besser auf die drei Punkte eingestellt. Wir wollten sie mehr, weil wir den Aufstieg vor Augen haben.“ In den Zweikämpfen agierte Schiefling bissig, im Spiel nach vorne zielstrebig – das passte zur Tabelle: Mit 49 Punkten behauptet der Spitzenreiter Platz eins, dicht gefolgt von Afritz und Bad Kleinkirchheim (je 47). Feistritz arbeitete zwar gegen den Ball ordentlich und hielt die Zweikämpfe offen, doch nach der Pause legte der Favorit zu. Hafners Ausblick fällt klar aus: „An der Chancenverwertung feilen, die Basics beibehalten – dann bleiben wir auf Kurs.“