In der 1. Klasse Mitte hat GSC Liebenfels am Samstagabend SV Glanegg mit 1:0 besiegt und sich damit in Runde sechs drei wichtige Punkte gesichert. Trainer Valon Sahiti sah seine Mannschaft über weite Strecken vorne, auch wenn die Gäste vor allem zu Beginn der zweiten Halbzeit eine gute Phase hatten. Den Unterschied machte am Ende ein Treffer von Georg Pirker vor der Pause.

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Valon Sahiti machte nach dem Schlusspfiff keinen Hehl daraus, wie er die Partie gesehen hatte. „Wir waren immer die bessere Mannschaft“, sagte der Trainer der Liebenfelser und sprach damit vor allem die Spielanteile seiner Elf an. Der einzige Treffer des Abends fiel in der 25. Minute, und auch die Entstehung schilderte Sahiti recht klar. „Ein hoher Ball auf die zweite Stange, dann der Rückpass und dann war das Tor da“, sagte er. Aus dieser Situation entstand das 1:0 durch Georg Pirker, mit dem Liebenfels auch in die Pause ging und sich für die bessere erste Halbzeit belohnte.
Ganz ohne gute Phase für den Gegner lief die Begegnung nach Sahitis Einschätzung aber nicht ab. „In der zweiten Halbzeit sind sie sehr gut rausgekommen, aber das haben wir gleich in den Griff gekriegt“, sagte er über den Auftritt der Glanegger nach Wiederbeginn. Genau darin lag für ihn ein wichtiger Punkt, weil seine Mannschaft nach diesem kurzen Abschnitt wieder Ordnung in ihr Spiel brachte und danach erneut mehr vom Match hatte. Gerade nach vorne gefiel dem Trainer seine Elf. „In der zweiten Halbzeit war unser Spiel nach vorne gut“, sagte Sahiti. Dazu passte auch sein Hinweis, dass Liebenfels in dieser Phase „sehr viele Torchancen“ hatte, sich aber trotz der Überlegenheit nicht mit einem zweiten Treffer absetzen konnte.
Dass es am Ende trotzdem beim knappen 1:0 blieb, nahm Sahiti positiv mit, weil für ihn die Grundlage an diesem Abend gestimmt hat. „Die Motivation ist auf einem hohen Level. Wir wollen total kämpfen, und auch die Mannschaft dahinter ist da“, sagte der Liebenfels-Coach. Damit erklärte er auch, warum seine Mannschaft die stärkere Phase der Gäste ohne Gegentor überstand und anschließend wieder das aktivere Team war. Zur Spielleitung verlor Sahiti kein großes Wort, der Schiedsrichter sei „schon okay“ gewesen. Für den GSC zählen damit vor allem die drei Punkte, mit denen Liebenfels nach sechs Runden bei neun Zählern hält und den Aufwärtstrend in der 1. Klasse Mitte bestätigt.