Spielberichte

"Gut trainiert, hohe Beteiligung" – Hribernik freut sich mit ASKÖ Mittlern auf die Unterliga

ASKÖ Mittlern

In der 1. Klasse Ost blickt Co-Trainer Oswald Hribernik beim ASKÖ Mittlern auf eine Saison mit starkem Finish zurück: 52 Punkte und Platz drei, nur knapp hinter der Spitze. Sein Fazit fällt positiv aus – getragen von konsequenten Einheiten, hoher Trainingsbeteiligung und einer Truppe, die zusammengewachsen ist. Die Stimmung sei "sehr gut", befeuert von der Euphorie nach dem Aufstieg. Mittlern denkt bereits an die Unterliga – und an die nächsten Schritte, die jetzt folgen müssen.

Fußballspieler mit weißen Stutzen, in die Löcher geschnitten sind

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Vom frühen Auf und Ab in eine stabile Top-3

Der Weg über die 26 Runden war kein Selbstläufer, aber er führte stetig nach oben. In den ersten Wochen schwankte Mittlern im Ranking, fiel nach einem frühen Hoch bis auf Rang elf zurück, fand dann aber Schritt für Schritt Konstanz. Ab Runde acht etablierte sich die Mannschaft dauerhaft in der Spitze und hielt sich bis zum Schluss im vorderen Feld. Das Ergebnis: 52 Zähler und Rang drei, hinter SK Kühnsdorf (56) und SV Gallizien (54). Hribernik ordnet die Entwicklung so ein: "Wir haben uns im Laufe der Saison immer weiterentwickelt, vor allem spielerisch. Der Schlüssel war, dass wir gut trainiert haben – mit hoher Beteiligung. Wir sind als Einheit zusammengewachsen und haben an den Erfolg geglaubt." Seine Worte erklären, warum die Kurve im Frühjahr oben blieb – weniger Hektik, mehr Überzeugung in den Abläufen.

Teamgeist und Trainingskultur als Grundlage

Wenn Hribernik über die Basis des Erfolgs spricht, fällt vor allem ein Punkt ins Gewicht: die tägliche Arbeit. "Der Schlüssel zum Erfolg war sicher, dass wir gut trainiert haben mit einer hohen Beteiligung der Spieler", betont der Co-Trainer. Dahinter steht mehr als ein Kalenderspruch. Regelmäßige Anwesenheit schafft Automatismen, und wer Woche für Woche gemeinsam arbeitet, hat am Wochenende mehr vom Spiel. "Wir sind als Einheit immer weiter zusammengewachsen und haben an den Erfolg geglaubt", sagt Hribernik – ein Satz, der zur Mannschaft passt. Denn dort, wo im Unterhaus oft Kleinigkeiten entscheiden, hilft es, wenn Laufwege sitzen und jeder weiß, was der Nebenmann macht. Genau das war bei Mittlern über weite Strecken zu sehen: kontrolliert, geduldig, mit einem klaren Plan – und mit der Bereitschaft, diesen Plan durchzuziehen.

Kaderupdate: Drei Abgänge, weniger Legionäre und ein Comeback

Parallel zur sportlichen Bilanz hat Mittlern die Personalthemen sauber auf dem Tisch. "Wir haben drei Abgänge. Wir haben auch den Legionärsanteil wieder verringert und einen Legionär abgegeben", erklärt Hribernik. Komplett ist das Bild damit noch nicht – wohl aber die Richtung: mehr regionale Verankerung, klare Kaderlinien. "Es wird noch Zugänge geben: einen Rückkehrer, einen jungen Spieler aus der Region und Bastian Komar, der nach einem Kreuzbandriss wieder einsteigen wird." Weitere konkrete Namen zu Abgängen und Neuzugängen blieben in diesem Gespräch offen, die Stoßrichtung ist jedoch eindeutig. Ein Comeback nach langer Pause kann einer Truppe zusätzliche Stabilität geben, und ein Rückkehrer sowie ein regionaler Youngster bringen genau jene Mischung, die dem Unterhaus guttut: frische Beine, lokale Bindung und Konkurrenzdruck im Training.

Ausblick: Euphorie mitnehmen, Ruhe bewahren

Die Stimmung im Verein beschreibt Hribernik als "sehr gut", getragen von der Aufbruchstimmung nach dem Aufstieg. "Wir freuen uns schon auf die kommende Saison in der Unterliga", sagt er – ein Satz, der zeigt, wie groß die Vorfreude ist. Euphorie allein gewinnt allerdings keine Spiele. Entscheidend wird sein, jene Tugenden beizubehalten, die Mittlern zuletzt stark gemacht haben: hohe Trainingsbeteiligung, klare Abläufe und das enge Miteinander. Die Tabelle liefert das Selbstvertrauen, die Arbeit auf dem Platz soll den nächsten Schritt bringen. Wenn die geplanten Verstärkungen greifen und das Comeback nach Verletzung trägt, hat Mittlern gute Karten, auch in der neuen Umgebung ein aktives Team zu bleiben, das sich Chancen erarbeitet und sie konsequent nutzt. Die Basis steht – jetzt geht es darum, sie Woche für Woche zu bestätigen.