In der 1. Klasse Ost hat KAC Juniors 1b am Freitag gegen ASV St. Margarethen/Lav. mit 2:5 verloren. Trainer Werner Kothmaier sah bei seinen Gästen nach anfänglichen Problemen vor allem die Effizienz als Schlüssel. Zur Pause stand es bereits 0:3, nach dem 0:5 kamen die Heimischen nur noch in der Schlussphase zu ihren beiden Treffern. Nach rund einer halben Stunde hatte der Coach bereits das Gefühl, dass seine Mannschaft die Partie im Griff hatte.

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Ganz so klar, wie es das Endergebnis vermuten lässt, begann die Partie aus Sicht von Werner Kothmaier allerdings nicht. "Unser Wille war heute sehr stark. Wir wollten unbedingt die drei Punkte mitnehmen", sagte der Trainer, hielt aber auch fest, dass seine Mannschaft anfangs Mühe hatte. "KAC hat sehr gut begonnen und ein sehr gutes Kombinationsspiel gezeigt", so Kothmaier. St. Margarethen brauchte daher etwas, um richtig in die Partie zu kommen, ging dann aber schon in der 12. Minute durch Lukas Tatschl mit 1:0 in Führung. Für den Trainer war vor allem die Entwicklung wichtig, die das Spiel danach nahm. "Nach circa dreißig Minuten wusste ich, dass wir das Spiel im Griff hatten und positiv beenden würden", erklärte er. Kurz vor der Pause schlug sich dieses Gefühl dann auch deutlich im Ergebnis nieder, weil Christoph Raphael Joham in der 39. und 44. Minute noch zweimal traf und damit auf 3:0 stellte.
Der entscheidende Unterschied lag für Kothmaier klar in der Chancenverwertung. In den vergangenen Wochen, sagte er, sei seine Mannschaft "vielfach an der eigenen Abschlussschwäche gescheitert". Genau das sei diesmal anders gewesen. "Wir waren heute sehr effektiv und haben unsere Chancen genutzt", betonte der Trainer, und diese Aussage deckte sich mit dem Spielstand. St. Margarethen ließ nach dem 3:0 zur Pause nicht nach, sondern legte weiter nach. Florian Michael Friesacher erhöhte in der 56. Minute auf 4:0, Raphael Stefan Wastian machte in der 70. Minute auch noch das 5:0. Damit war die Partie praktisch entschieden, auch wenn der KAC in der Schlussphase noch Ergebniskosmetik betrieb. Oliver Michael Piskernig traf in der 85. Minute zum 1:5, Jan Noah Pecksieder stellte nur eine Minute später den Endstand von 2:5 her. Am klaren Auswärtssieg änderten diese beiden späten Tore aber nichts mehr.
Kothmaier hob nach dem Schlusspfiff vor allem das Auftreten seiner Mannschaft hervor. "Die größte Stärke war heute unsere mannschaftliche Geschlossenheit. Wir traten wirklich als Mannschaft auf. Wir sind füreinander da", sagte er und brachte es mit einem einfachen Satz auf den Punkt: "Einer für alle, alle für einen." Gleichzeitig wollte er den Gegner trotz der klaren Niederlage nicht kleinreden. KAC habe "eine junge, sehr fußballerisch gute und lauffreudige Mannschaft", und man müsse dieser Gruppe aus seiner Sicht nur Zeit geben. Auch beim Sieger ist nach dem 5:2 nicht alles erledigt. In der Verteidigung, in der Zweikampfstärke und in einzelnen Abschlusssituationen sieht Kothmaier weiter Arbeit für die nächsten Wochen. Gerade deshalb fiel seine Einordnung bodenständig aus: Der Sieg war wichtig, aber er soll nur ein Schritt sein. Auch mit der Leitung des Unparteiischen war der Trainer einverstanden. "Er hatte das Spiel im Griff, es war alles in Ordnung", sagte Kothmaier, der überzeugt ist, dass sich St. Margarethen mit weiterer Arbeit "in der nächsten Zeit sehr gut positionieren" wird.