Der SV Sportastic Spittal 1b hat in der 1. Klasse West beim Magdalener SC einen 2:1-Auswärtssieg gefeiert. Co-Trainer Wolfgang Oswald sprach von einem verdienten Erfolg der sehr jungen Truppe, die zusätzlich von den Kampfmannschaftsspielern David Schretter und Fabian Lücke gecoacht wurde. Nach torloser erster Hälfte legten die Spittaler nach der Pause zu und nutzten ihre Chancen eiskalt. Oswald sah einen wichtigen Schritt – und hob neben der kompakten Defensive vor allem das Miteinander seiner Mannschaft als Schlüssel hervor.

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Die Partie begann ausgeglichen, ohne dass sich eines der Teams früh belohnte. Aus Sicht der Gäste wuchs das Vertrauen aber rasch. „Nach den ersten dreißig Minuten war ich mir sicher, dass wir diese Partie machen werden“, sagte Wolfgang Oswald. Zur Halbzeit stand es 0:0, doch Spittal 1b blieb auch nach dem Wechsel das aktivere Team. In Minute 56 war es so weit: Ariel Benjamin Sequeira stellte auf 0:1. Die Gäste ließen nicht locker, suchten weiter den Abschluss und behielten die Nerven. „Ausschlaggebend war, dass wir bis kurz vor Schluss die Null gehalten haben und dann aus einer großen Anzahl an Chancen zwei Tore gemacht haben“, erklärte Oswald. Kurz vor Schluss erhöhte Abdulmomen A. S. Bashir auf 0:2 (89.). Der Magdalener SC meldete sich zwar durch Christoph Wolfgang Erlacher noch einmal, doch dessen späte Antwort zum 1:2 (90.) änderte nichts mehr am Auswärtssieg der Spittaler.
Nach dem Schlusspfiff sprach Oswald vor allem über zwei Dinge: die Ordnung gegen den Ball und den Spirit der jungen Truppe. „Das war das Kollektiv“, betonte der Co-Trainer, der an diesem Tag auch die Unterstützung von oben hervorhob: „In Summe war’s ein verdienter Erfolg für unsere sehr junge Mannschaft, die heute zusätzlich von den Kampfmannschaftsspielern David Schretter und Fabian Lücke gecoacht wurde.“ Gegen einen starken Gegner habe man genau das gezeigt, was es auswärts braucht. „Der Magdalener SC ist eine sehr, sehr gute Mannschaft. Wir haben aber mit einer kompakten Defensivleistung wenig zugelassen und dadurch das Spiel gewinnen können.“ Dass die Null bis in die Schlussphase stand, sah er als Grundlage für die drei Punkte. Strittige Szenen waren für ihn kein Thema: „Für mich gab’s keine strittigen Sachen.“
So wichtig der Erfolg war, so nüchtern fiel die Analyse danach aus. Oswald freute sich über das Ergebnis, blieb aber beim Blick nach vorne klar. „Wir haben viel Luft nach oben, vor allem in der Chancenauswertung und in der Ausarbeitung der Torchancen“, sagte er. Gerade weil seine Mannschaft „eine große Anzahl an Chancen“ hatte, will der Co-Trainer künftig noch mehr Konsequenz sehen. Gleichzeitig ordnete er den Triumph ein: „Es war für uns ein wichtiger Schritt, mit dem ersten Sieg im Frühjahr beim Magdalener SC anzuschreiben und die harte Arbeit der Mannschaft zu belohnen.“ Der Dreier beim MSC sei ein gutes Gefühl, der Weg bleibe aber derselbe. Oswalds Schlusswort klang bodenständig: „Für uns ein wichtiger Sieg, aber bei uns steht die Entwicklung im Vordergrund.“