In der 1. Klasse West hat der OSK Kötschach-Mauthen in Runde 14 gegen SV Gregoritsch Penk/Reißeck mit 1:3 verloren. Aus Sicht der Gäste lag der Schlüssel nicht nur in den drei Treffern, sondern vor allem in der direkten Reaktion auf den frühen Rückstand. Sektionsleiter Gerald Egarter sprach von einem "hochverdienten Sieg" und hob hervor, dass seine Mannschaft nach dem 0:1 rasch wieder die Kontrolle übernahm.

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Gerald Egarter beschrieb einen Beginn, in dem seine Mannschaft gut in die Partie kam, auch wenn die Gastgeber nach zwölf Minuten in Führung gingen. Christoph Schellander stellte auf 1:0 für Kötschach-Mauthen, doch lange hielt dieser Vorteil nicht. Nur zwei Minuten später glich Sandro Lederer zum 1:1 aus. Genau darin sah Egarter den entscheidenden Punkt der ersten Phase. "Der schnelle Ausgleich", sagte der Sektionsleiter knapp, als er nach dem wichtigsten Moment gefragt wurde. Aus seiner Sicht kam Penk damit sofort wieder in die Spur und verhinderte, dass das Spiel nach dem frühen Rückstand eine andere Richtung nahm. Egarter formulierte den Ablauf insgesamt so: "Wir haben relativ gut ins Spiel gefunden, haben dann das 1:0 gekriegt, aber schnell wieder zurück ins Spiel gefunden und den Ausgleich gemacht."
Auch die Entstehung des Ausgleichs erklärte Egarter sehr konkret. "Zuerst hat sich Buxbaum den Ball gut erkämpft. Dann hat sich Eder den Ball noch einmal gut erkämpft und einen Stanglpass gespielt, wo Lederer allein vorm Tor gestanden ist", schilderte er die Szene zum 1:1. Mit diesem Stand ging es auch in die Pause, doch direkt nach dem Seitenwechsel legten die Gäste entscheidend nach. In der 53. Minute traf Dominik Jonas Eder zum 1:2, nur fünf Minuten später stellte er auch auf 1:3. Egarter sprach bei beiden Treffern von "schönen Spielzügen", die seine Mannschaft druckvoll zu Ende gespielt habe. So wurde aus einer nach dem frühen Rückstand noch offenen Partie innerhalb weniger Minuten ein Spiel mit klarem Vorteil für Penk, das nach dem Doppelschlag deutlich näher an einem Auswärtssieg war.
Ganz erledigt war die Begegnung damit aber noch nicht. Nach dem 1:3 hatte Kötschach-Mauthen laut Egarter noch einmal eine Phase, in der die Heimischen für rund zehn Minuten Druck machten. "Nach dem 3:1 hat Kötschach einmal kurz Aufwind gehabt. Da haben sie zehn Minuten wirklich gedrückt", sagte er. Diese Phase überstand Penk allerdings, ehe nach einer kurzen Verletzungsunterbrechung wieder mehr Ruhe in die Partie kam. Dass die Gäste diesen Abschnitt ohne weiteren Gegentreffer überstanden, passte für Egarter zum gesamten Auftritt seiner Mannschaft. "Das Kollektiv, der Kampfgeist, das Abwehrverhalten" hätten für ihn besonders gut funktioniert. Dazu hob er Fabio Steiner ausdrücklich hervor: "Besonders Fabio Steiner hat das sehr gut im Griff gehabt da hinten."
Am Ende blieb bei den Gästen deshalb ein eindeutiges Urteil zurück. "Unsere Mannschaft hat gut gespielt und dadurch ist der Gegner nicht ins Spiel gekommen", meinte Egarter, der nach dieser Partie auch keinen großen Diskussionsstoff rund um einzelne Entscheidungen sah. "Im Großen und Ganzen war es ein hochverdienter Sieg von uns", lautete seine Zusammenfassung nach den 90 Minuten. Weil Penk den frühen Rückstand sofort wegsteckte, nach der Pause entschlossen nachlegte und die beste Phase der Gastgeber ohne Schaden überstand, hatte dieser 3:1-Erfolg einen klaren Verlauf. Für die Gäste war das nicht einfach nur ein Sieg, sondern ein Auftritt, der genau jene Tugenden zeigte, die Egarter besonders hervorhob: Zusammenhalt, Einsatz und ein Abwehrverhalten, das in den wichtigen Momenten standhielt.