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„Es braucht jeden“: Schneider setzt bei Thal/Assling 1b auf Entwicklung, Zusammenhalt und Standards

Thal/Assling 1b

URC Thal/Assling 1b geht nach einer runden Saison in der 2. Klasse A mit Rückenwind in die Vorbereitung. Trainer Christian Schneider zieht beim URC Thal/Assling 1b eine positive Bilanz, betont die Ausbildung junger Spieler und die starke Trainingskultur. Nach Platz drei und stabilen Wochen zum Schluss bleibt der Kern zusammen, das Umfeld arbeitet ruhig weiter. Inhaltlich will Schneider im Sommer vor allem am Spielerischen feilen und Standards schärfen – ohne große Ansagen, aber mit klarer Linie und viel Vertrauen in die Truppe.

Fußballspieler in grünem Trikot mit einer Grätsche

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Rückblick mit klarer Handschrift

Christian Schneider war mit dem Verlauf hochzufrieden – und zwar nicht wegen einer Zahl, sondern wegen der Entwicklung. „Grundsätzlich bin ich mit dem Saisonverlauf zufrieden. Wir haben unsere internen Vorgaben erfüllt“, sagt der Coach. Diese Vorgaben waren klar gesetzt: „Junge Spieler weiterzuentwickeln, als Mannschaft besser zu werden und Spieler für die Unterliga vorzubereiten.“ Der dritte Platz mit 42 Punkten unterstreicht, dass die Linie trägt, wichtiger ist Schneider aber das Wir-Gefühl. „Mein Credo war von Anfang an: Jeder Spieler ist wichtig.“ Auch jene, die zu Beginn weniger Einsatzminuten hatten, hätten ihren Anteil geliefert. „Nur eine gesunde Mannschaft ist eine gute Mannschaft – eine, die funktioniert und zueinander hält.“ Genau dieses Miteinander habe in der Rückrunde sichtbar gegriffen und die 1b in der Spur gehalten.

Gute Stimmung, stabiles Umfeld, alle fit

Die Basis für den nächsten Schritt ist gelegt – auf dem Platz und daneben. „Besonders gut funktioniert momentan die Trainingsbeteiligung“, betont Schneider. „Auch die Stimmung im Trainerteam bei beiden Mannschaften ist ausgezeichnet. Mit so einer Motivation und so einem Flow ist es wunderbar zu trainieren und gemeinsam Zeit zu verbringen.“ Diese Ruhe überträgt sich auf Kader und Betreuerteam. „Kadertechnisch überlasse ich alles der sportlichen Leitung. Es wird sich nicht allzu viel verändern, wir sind gut aufgestellt und haben den Grundstock bereits gelegt“, erklärt er. Strukturell bleibt ebenfalls alles beim Bewährten: „Das Betreuerteam bleibt gleich, die Zusammenarbeit ist toll.“ Und medizinisch gibt’s positive Nachrichten: „Zum Saisonstart sind alle fit, kein Spieler ist verletzt.“ Für Schneider sind das die idealen Voraussetzungen, um im Sommer zielgerichtet zu arbeiten, ohne Baustellen nebenbei.

Vorbereitung: spielerisch zulegen und Standards nutzen

Inhaltlich ist der Plan für die ersten Wochen klar abgesteckt. „Der Schwerpunkt wird am Anfang sein, zu schauen, ob alle Spieler fit sind. Ansonsten verstärken wir das punktuell in den ersten beiden Wochen“, sagt Schneider. Danach rückt das Ballspiel in den Mittelpunkt: „Dann liegt der Fokus auf dem Spielerischen. Technisch gut ausgebildete Spieler sollen drinbleiben – und wir wollen Standards eintrainieren, das ist oft der Schlüssel bei knappen Spielen.“ Auch den Blick auf die Liga behält er nüchtern. „Natürlich muss man den Meister Dellach/Drau hervorheben – mit der Routine und der spielerischen Klasse“, so Schneider. „Gegen Sillian 1b-Mannschaft haben wir beide Spiele verloren, sie waren aggressiver und haben guten Fußball gespielt. Insgesamt haben alle Vereine einen Schritt nach vorne gemacht.“ Die Zielsetzung bleibt bewusst bodenständig: „Als Mannschaft gut funktionieren, spielerisch Akzente setzen, kämpferisch dagegenhalten. Wenn alle zusammenhalten, fleißig trainieren und wir uns gegenseitig pushen, dann ergibt sich das von selbst.“