Spielberichte

„In Treffen wird Fußball wieder gelebt und geliebt“ – Trezza blickt auf Meistertitel und Aufstieg

SV Treffen

Als Meister der 2. Klasse B hat sich SV Ideal Wohnbau Treffen mit dem 2:1 bei SV Feffernitz den Titel geholt und den Aufstieg fixiert. Sportlicher Leiter Fabio Romano Gaetano Trezza zieht deshalb ein rundum positives Fazit. Er spricht von einer starken Rückrunde, einer Mannschaft mit klarer Ausrichtung und einem Umfeld, in dem Fußball in Treffen wieder einen ganz anderen Stellenwert bekommen hat.

Jugendliche Spieler mit Bällen

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Fast die ganze Saison vorneweg

Dass Trezza so zufrieden auf die vergangenen Monate blickt, kommt nicht von ungefähr. Der Tabellenverlauf zeigt sehr deutlich, wie konstant Treffen in dieser Saison gearbeitet hat. Schon zum Auftakt stand die Mannschaft ganz vorne, nur in Runde vier musste sie den ersten Platz einmal kurz abgeben, danach übernahm sie wieder die Spitze und gab sie bis zum Schluss nicht mehr her. Genau das meint der sportliche Leiter, wenn er sagt: "Die letzte Saisonhälfte ist eigentlich relativ gut verlaufen." Für ihn war das keine Phase mit einzelnen Ausreißern, sondern eine Entwicklung, die getragen war von Stabilität, von vielen guten Wochen und von einer Mannschaft, die ihre Linie gefunden hat. Entsprechend deutlich formuliert er auch den Blick zurück: "Man muss auf diese Zeit sehr, sehr positiv zurückschauen und auch positiv in die Zukunft schauen."

Der Titel wurde nicht an einem Tag gewonnen

Besonders stark war der Schlussspurt, und gerade dort lässt sich gut ablesen, warum Treffen am Ende ganz oben stand. Zunächst gab es ein 6:2 gegen SV Obermillstatt, danach folgte ein 3:1 in Draschitz. Richtig wertvoll war dann das 2:1 bei SV Feffernitz, jenem Spiel, in dem nach den Worten von Trezza der Titel fixiert wurde. Danach ließ sich die Mannschaft auch vom 2:2 gegen Rothenthurn 1b nicht mehr aus der Ruhe bringen und setzte mit dem 10:0 gegen Seeboden Juniors 1b noch einen deutlichen Schlusspunkt unter die Saison. Trezza ordnet diesen Moment entsprechend ein: "Den Aufstieg und den Titel in Feffernitz festzumachen, war für uns natürlich ganz was Spezielles." Dass Treffen die Spielzeit mit 64 Punkten und neun Zählern Vorsprung auf den ersten Verfolger beendet hat, passt genau zu diesem Bild einer Mannschaft, die über Wochen am Drücker geblieben ist und sich am Ende auch verdient belohnt hat.

Teamgedanke statt Egos

Im Gespräch fällt auf, dass Trezza den Erfolg nicht an einzelnen Spielern festmachen will. Im Gegenteil: Gerade dieser Verzicht auf ein Hervorheben einzelner Namen ist für ihn Teil der Erklärung. "Die Stimmung in der Mannschaft ist Weltklasse", sagt er, und schiebt sofort den eigentlichen Grund nach: "Jeder weiß, dass er fürs Team zu kämpfen hat und dass das Team das große Ziel ist. Nur mit dem Team kann man Erfolg haben." Für ihn haben viele Spieler ihre Egos zurückgestellt, damit das große Ganze funktionieren kann. Deshalb wollte er auf die Frage nach besonders auffälligen Akteuren bewusst niemanden herausheben. Seine Begründung ist klar: Die ganze Mannschaft habe sich diesem einen Ziel untergeordnet, dem Aufstieg. Genau dieser Zusammenhalt habe am Ende den Unterschied gemacht und sei einer der wichtigsten Gründe dafür, dass sich der Verein nun zu Recht Meister nennen darf.

Viel Euphorie, aber auch klare Aufgaben für den Sommer

Mit dem Aufstieg ist die Arbeit in Treffen aber nicht erledigt, das macht Trezza ebenso deutlich. Einerseits spricht er von einem Umfeld, das sich "sehr ins Positive entwickelt" habe. Besonders prägnant formuliert er es mit dem Satz: "In Treffen wird Fußball wieder gelebt und geliebt." Andererseits verschließt er nicht die Augen davor, dass der Schritt in die 1. Klasse West neue Anforderungen mit sich bringt. Im vereinsinternen Resümee seien einige Punkte aufgefallen, bei denen klar gewesen sei: "So können wir nicht in die erste Klasse gehen." Deshalb laufen die Planungen bereits, wobei der Kader nach seinen Worten zu neunzig Prozent zusammenbleibt und nur zwei Abgänge zu verkraften sind. Auch im Betreuerteam soll die Linie beibehalten werden. Dazu kommt die Hoffnung, dass mehrere derzeit angeschlagene Spieler rechtzeitig zurückkehren. Trezza nennt dabei sich selbst mit einer Fußverletzung, Denny Kudler sowie Stephan Cramaro und sagt, dass "alle wieder bis zum Saisonbeginn zurück sein sollten".