In der 2. Klasse B hat FC Rennweg ein intensives Heimspiel gegen den BSV Bad Bleiberg mit 2:1 gewonnen. Nach frühem Rückstand, dem Ausgleich kurz vor der Pause und einer Gelb-Roten in der zweiten Hälfte drehten die Gastgeber die Partie trotzdem noch. Co-Trainer Mario Payer sprach danach von einer „kämpferischen Leistung“ und meinte, dass vor allem das 2:1 „der Knackpunkt der Partie“ gewesen sei.

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Der Start war aus Sicht der Rennweger alles andere als angenehm, obwohl die Heimischen laut Payer ordentlich in die Partie fanden. „Wir haben gleich am Anfang gute Chancen gehabt“, sagte der Co-Trainer und beschrieb damit eine Phase, in der seine Mannschaft eigentlich gut drin war. Trotzdem gingen die Gäste mit ihrer ersten richtigen Möglichkeit in Führung. In der 5. Minute nutzte Florian Schick einen Eigenfehler in der Rennweger Defensive zum 0:1, was Payer als „richtigen Dämpfer“ bezeichnete. Entscheidend war für ihn aber, dass seine Mannschaft danach nicht die Linie verlor. „Wir haben uns von unserem Matchplan nicht abbringen lassen“, sagte er. Rennweg blieb dran, hatte laut Payer noch vor der Pause weitere gute Möglichkeiten, traf mehrmals Aluminium und brachte zudem noch einige Schüsse auf das Tor, die der Bad-Bleiberg-Keeper hielt. In der 43. Minute fiel dann doch noch das 1:1, als Samuel Seebacher nach einem „super ausgespielten Tor“ erfolgreich war. Für Rennweg war dieser Treffer kurz vor der Pause besonders wichtig, weil die Gastgeber mit einem ganz anderen Gefühl in die Kabine gingen.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie eng, ehe es für die Heimischen noch schwieriger wurde. Pascal Genser sah in der 80. Minute Gelb-Rot, und damit musste Rennweg die restliche Spielzeit mit einem Mann weniger bestreiten. Gerade in so einer Phase kann ein Spiel schnell kippen, doch diesmal passierte aus Sicht der Gastgeber das Gegenteil. Zuvor hatte Matthias Gigler das 2:1 erzielt und für den entscheidenden Moment des Abends gesorgt. Payer fand danach deutliche Worte: „Das war ein Monstertor von unserem Rechtsverteidiger Matthias Gigler, das uns die drei Punkte beschert hat.“ Danach habe seine Mannschaft sehr diszipliniert weitergespielt. „Wir haben zum Schluss sehr gut gestanden und eigentlich nicht viel zugelassen“, so Payer. Gerade das machte den Sieg aus Rennweger Sicht umso wertvoller.
Dass dieser Heimsieg nicht nur wegen des Ergebnisses, sondern auch wegen der Art und Weise viel wert war, machte Payer im Gespräch mehrfach deutlich. Bad Bleiberg sei „echt ein unangenehmer Gegner“ gewesen, habe guten Fußball gespielt und vorne gute Leute gehabt. Umso zufriedener war er damit, wie seine Mannschaft dagegenhielt und die Partie nach der Gelb-Roten über die Linie brachte. „Das ganze Team ist für jeden gelaufen und es haben immer alle daran geglaubt, dass wir uns den Sieg holen werden“, sagte der Co-Trainer. Diese kämpferische Leistung stellte er klar in den Mittelpunkt. Auch an der Leistung des Schiedsrichters hatte Payer nichts auszusetzen. „Die Gelb-Rote war eine Gelb-Rote Karte“, meinte er nüchtern und machte damit klar, dass es aus seiner Sicht keine Nebenschauplätze brauchte. Mit dem 2:1-Heimsieg hält Rennweg nach fünf Runden bei 15 Punkten und bleibt damit ganz vorne dabei. „Wir sind sehr glücklich über die drei Punkte und wir sind auf dem richtigen Weg“, sagte Payer zum Abschluss.