Spielberichte

„Das Spielerische war sehr gut“ – Christian Sablatnig über den SV Viktoria Viktring und den Frühjahrsauftakt

SV Viktring

In der 2. Klasse D hat Christian Sablatnig, Trainer von SV Viktoria Viktring, mit seiner Mannschaft eine solide erste Saisonhälfte hinter sich gebracht. Mit Platz drei in der Tabelle und 32 Punkten liegt das Team in Schlagdistanz zu den Spitzenrängen. Nach einem erfolgreichen Herbst mit Siegen gegen Gurnitz 1b und den Eberndorfer AC sowie einer zuletzt unglücklichen Niederlage gegen St. Margarethen zieht Sablatnig im Gespräch eine durchdachte Zwischenbilanz. Er hebt die Entwicklung seiner jungen Mannschaft hervor, benennt aber auch die Punkte, an denen noch gearbeitet werden muss.

Ein Hund steht hinter der Eckfahne

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Junge Mannschaft mit Kampfgeist und Spielfreude

„Wir waren grundsätzlich ganz zufrieden mit dem dritten Tabellenplatz“, beschreibt Christian Sablatnig. Der Trainer sieht vor allem im spielerischen Bereich deutliche Fortschritte: „Was uns sehr gut gelungen ist, ist das Fußballerische – das Kämpferische war sehr gut.“

Gleichzeitig weiß er, dass in engen Partien Erfahrung fehlt: „In den Spitzenspielen hat man gemerkt, dass es meiner Mannschaft an Routine fehlt, weil wir eine sehr junge Mannschaft haben.“ Diese Mischung aus jugendlicher Unbekümmertheit und Lernwillen habe seiner Ansicht nach sowohl für Begeisterung als auch für lehrreiche Momente gesorgt.

Neue Gesichter und starke Vorbereitung

In der Winterpause hat der Verein gezielt Verstärkungen geholt. Besonders angetan zeigt sich Sablatnig von einem erfahrenen Neuzugang: „Wir haben einen sehr guten Spieler geholt, der lange in der Liga gespielt hat.“ Darüber hinaus stieß ein erfahrener Spieler aus der Ukraine zum Kader, der bereits in Viktring lebt und zusätzliche Qualität einbringt.

Zudem wurden mehrere junge Talente integriert, um die Tiefe des Kaders zu erhöhen. Nach einem intensiven Trainingslager betont Sablatnig: „Das hat die Mannschaft gut zusammengeschweißt. Wir sind schon ganz gut in Form.“

Auf Kurs Richtung Frühjahrsauftakt

Mit Rang drei nach 14 Spielen liegt Viktring dicht hinter den Führenden ASK Klagenfurt und St. Margarethen. Besonders beeindruckt zeigt sich Sablatnig von der Entwicklung des Teams aus Eberndorf, das „sich im letzten Jahr sehr gut entwickelt“ habe. Für seine eigene Mannschaft zieht er Zuversicht aus der bisherigen Formkurve. Neben den erfahrenen Kräften ragt aktuell Raphael Kassler heraus, der „in den letzten Wochen besonders gut in Form ist“ und in der Vorbereitung auf sich aufmerksam macht.

Die Zielrichtung ist klar: Routine und Abschlussstärke sollen weiter verbessert werden, um in den kommenden Runden konstant Punkte zu sammeln. Nach einem Herbst mit mehreren engen Spielen, darunter ein Erfolg gegen Maria Rojach und ein Auswärtssieg in Frantschach, blickt Sablatnig optimistisch auf die Fortsetzung der Saison. Eine geschlossene Mannschaftsleistung und das Vertrauen in den gewachsenen Kader sollen dafür sorgen, dass SV Viktoria Viktring auch im Frühjahr in der Spitzengruppe ein Wörtchen mitredet.